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BEITRAG EINES RICHTERS ZUR KLASSE(N) JUSTIZ

erstellt von plonemanager at 18.05.2009 17:15 |

Der sächsische SPD-Abgeordnete Karl Nolle soll von Teilen der sächsischen Justiz, sicher nicht ohne höhere Weihen, politisch und insbesondere wirtschaftlich ruiniert werden. Da genügt ein absurder Vorwurf des Betrugs, sowie ein williger Helfer in den Medien - und schon wird einer der seltenen couragierten Kritiker des sächsischen Feudalsystems in die Ecke eines Kriminellen gestellt. Ach, das wollten wir nicht, tut uns leid - wird man grinsend sagen und zur Tagesordnung übergehen. Und wieder einmal ist das Ziel erreicht - politische Flurbereinigung. Da hat man in den letzten Monaten ja bereits viel erreicht. Nun gibt es aber noch etwas zu berichten, was mit Sachsen im Prinzip nichts zu tun hat (oder vielleicht doch?), sondern mit Teilen der höchsten deutschen Richterschaft, unter anderem den (völlig unabhängigen) Richtern des XI. Zivilsenats beim Bundesgerichtshofs, bekannt in der Vergangenheit für die bankenfreundlichen und entsprechend verbraucherfeindlichen Urteile. Was würde geschehen, wenn ich sagen würde, "bei desem Senat handelt es sich um den verlängerten Arm der Reichen und Mächtigen, der allzu oft die Interessen der Regierenden zielfördernd in seine Erwägungen einstellt und dabei nicht davor zurückschreckt, Grundrechte zu mißachten?" Gleich wäre wieder ein Verfahren wegen übler Nachrede oder Staatsverleumdung fällig. Das Grundrecht auf Meinungsfreiheit hat halt seine Grenzen im Sachsenland.

Tatsache ist, dass das o.g. Zitat in einen Urteil des LG Stuttgart zu finden ist.  Das LG Stuttgart stellte fest, das die höchstrichterliche Rechtsprechung zur Sittenwidrigkeit von Kreditverträgen zu bankenfreundlich  ist. Und weiter ist In diesem Urteil folgendes Unglaubliches zu lesen:

"Die entsprechende Rechtsprechung des BGH ist für das Gericht obsolet. Beim BGH handelt es sich um ein von Parteibuch-Richtern der gegenwärtigen Bonner Koalition  dominierten Tendenzbetrieb, der als verlängerter Arm der Reichen und Mächtigen allzu oft deren Interessen zielfördernd in seine Erwägungen einstellt und dabei nicht davor zurückschreckt, Grundrechte zu mißachten wie kassierende Rechtssprechung des BVerfG belegt. Die Rechtssprechung des 9. Senats des OLG Stuttgart ist der des BGH konform, ja noch "bankenfreundlicher", sie ist von der (wohl CDU-) Vorsitzenden des Senats bestimmt, die der gesellschaftlichen Schicht der Optimaten angehört (Ehemann Arzt) und deren Rechtsansichten evident dem Muster "das gesellschaftliche Sein bestimmt das Rechtsbewußtsein" folgen. Solche RichterInnen haben für "kleine Leute" und deren, auch psychologische, Lebenswirklichkeit kein Verständnis, sie sind abgehoben, akademisch sozialblind, in ihrem rechtlichen Denken tendieren sie von vornherein darwinistisch. "Banken" gehören für sie zur Nomenklatura, ehrenwerte Insitutitonen, denen man nicht sittenwidriges Handels zuordnen kann, ohne das bestehende Ordnungsgefüge zu tangieren."

Soweit das geradezu sensationell klare Urteil eines deutschen Richters aus Baden-Württemberg, auch wenn es aus dem Jahre 1996 stammt und so etwas wie ein Ausreißer ist.. Natürlich wird er mit diesem Urteil seine Karriere in Baden-Württemberg verspielt haben. Aus diesem Bundesland kommen übrigens besonders viele Juristen die heute in Sachsen Recht sprechen.

Aber immerhin zeigt sich, dass es engagierte und kritische Richter gab und  gibt, die sich nicht dem politischen Zeitgeist unterworfen haben, sondern Recht sprechen wollen, engagierte Kämpfer für die richterliche Unabhängigkeit. Auch wenn die Dritte Gewalt immer mehr als Störfaktor von der politischen und wirtschaftlichen Elite empfunden wird. Eigentlich gebührt dem Richter das Bunndesverdienstkreuz. Wahrscheinlich musste er aber zu Kreuze kriechen. Und irgendwie dürfte das, was er über den "Bankensenat" des BGH und des OLG Stuttgart schreibt, auch für Sachsen nicht fremd zu sein. Übrigens ist das Urteil (LG Stuttgart vom 12.6. 1996 - 21 O 519/95) in der Zeitschrift "Die Aktiengesellschaft", Heft-Nr. 12/ 1996, S. 561, abgedruckt worden. Das Urteil verdient jedenfalls bekannt gemacht zu werden, schon im Hinblick auf die gegenwärtige Finanz- und Wirtschaftskrise und welche Rolle die Banken dabei spielten.

Es lohnt sich immer!

Kommentar von Anonymer Benutzer am 27.05.2009 17:04

Die Geschichte und die aktuelle Gegenwart zeigen wiederholt, daß es sehr oft das Verdienst des Fähnleins der wenigen Aufrechten war und ist, daß sich demokratische Entwicklung und Gerechtigkeit vorwärts bewegen, auch in parlamentarischen Institutionen und verstärkt die Tatsache, daß es zuweilen der Mehrheit der diäterhöhenden und sitzfleischvermehrenden Bremser und Ignoranten ohnehin nicht bedurft hätte. Daher verdienen die Aufrechten alle Aufmerksamkeit und Unterstützung sowie eine größere Öffentlichkeit, was dank Internet heute gut befördert werden kann. WP

Es lohnt sich immer!

Kommentar von Anonymer Benutzer am 02.06.2009 23:12

für mich sind die richter die größten freier und alle pervers

BRD-Justiz

Kommentar von Wolfgang Rund am 15.08.2009 16:17
Die BRD-Justiz ist eine organisierte kriminelle Organisation welche im Auftrag von BRD-Parteien und Politiker handelt. Wer hier noch von einer rechtsstaatlichen Institution spricht und dabei lange Reihe von schrecklichen und Justizverbrechen missachtet, den kann und darf man als Mittäter und Feind des Deutschen Volkes bezeichnen.
Die BRD-Justiz ist verbrecherisch bis auf die Knochen...... ,,lange Reihen von Justiverbrechen sind der Beweis !
                  Wolfgang Rund
mit Frau und zwei Kinder Opfer von BRD-Justizverbrechen.
Entrechtet, beraubt, gefoltert und nur mit dem was wir auf
dem Leibe trugen, von Haus und Heimat vertrieben
Seit 27 Jahren verweigert uns die BRD Grund- und Menschenrechte,
weil sie staatlich-geschützte Straftätern welchen ihre Verbrechen
sauber nachzuweisen sind, eben wegen dieser Verbrechen nicht
verfolgen möchte.

BRD-Justiz und die STAMOKAP-Theorie

Kommentar von knutwilli am 27.08.2009 17:03
es gab mal vor langer Zeit einen Jungsozialisten-Bundesvorsitzenden, der eröffnete eine neue Debatte mit dem Begriff STAMOKAP. Sofort folgten andere und schufen weitere Schlagworte. ANTIREVs war die Creation eines JuSo-Rebellen namens Gerhard Schröder.
Wir sollten diese Begriffe mal nach den damaligen Begründungen untersuchen und mit dem Geschehen bis heute vergleichen. Das wird sich lohnen. Außerdem werden wir feststellen, daß die damaligen Kritiker des "STAatsMOnopolKAPitalismus" = Kurzformel STAMOKAP garnicht so falsch lagen, wenn wir heutige Wirklichkeit und den Weg über dubiose Bertelsmann-Berater dahin betrachten.
Um die willigen Landsknechte für diesen Weg zur Machtübernahme durch BIG MONEY zu rekrutieren, mußten lernunfähige Holzköpfe in die Institutionen geschleust werden. Das gelang durch Promotionsberater im legalen und illegalen Bereich.
Manch hochbegabter armer Bettelstudent schrieb am Fließband Doktorarbeiten für die ferngelenkten und schattengeförderten Studenten. Dieses Wissen um den schwarzen Punkt in der Biografie schweißt diese Landsknechte dauerhaft zusammen und verhindert aus jetzt errungenen Richterfunktionen jede Aufklärung mit den seltsamsten Begründungen.
Dazu paßt auch, daß schon mal ein Nachweissammler mit der Polizei nachts aus der Wohnung geholt wird une ein berliner Amtsrichter jeden Ersatznachweis für den Mietvertrag und das Zugangsrecht zu lange genutzten Räumen nicht anerkennen will.
Befehlsempfänger finden Sie heute überall.
Jetzt regt sich in Niedersachsen Widerstand aus Juristenkreisen und man forscht Jahrzehnte zu spät nach der Rolle eines Richters Pasker bei der Umgestaltung der Justiz im Auftrage von Gerhard Schröder.
Weil der enge Tunnelblick dieser "Protestanten" den gesamten Ablaufstrang nicht wissen will, werde diese ANTI-B-Aktivisten wohl kaum etwas ausrichten.

eine Einladung zur Veröffentlichung von Nachweisen und Berichten dazu besteht:
http://stamokap.ax3.ch

Ob davon Gebrauch gemacht wird, Vorgänge nach diesem thematischen Zusammenhang anzuliefern, wird abzuwarten sein.

wo blieb der oben angeführte Richter - was berichtet man heute über ihn ?

Kommentar von knutwilli am 27.08.2009 18:47
Mich interessiert brennend, wo dieser Richter heute zu finden ist.
Sowohl örtlich wie auch in dem dienstlichen Karriereweg.
Hat er geschworen die Inquisition nie wieder zu ärgern oder wurde er anders sanktionert ?

wo blieb der oben angeführte Richter - was berichtet man heute über ihn ?

Kommentar von Stuttgart am 13.08.2010 12:00
Dieser Richter kann nur Frank Fahsel heißen. Du findest im Netz über ihn. Er hat einen Leserbrief in der SZ geschrieben und
damit viel Wind aufgewirbelt.
Er ist im Ruhestand.

Vorsätzliches Verbrechen im Namen der BRD-Justiz

Kommentar von Wolfgang Rund mit Frau und zwei Kinder seit 1983 im ge am 08.09.2010 11:47
Am 02. September 1981 wurde ich zu einer langjâhrigen Gefângnisstrafe verurteilt, für ein Verbrechen welches von einem Land- und Oberlandgericht selbst erfunden wurde.
  
                "welches nie begangen wurde" und "welches nie geschehen ist"

                 "es gab nie ein Opfer" und nie einen Täter".