Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Aktion

Mafia Nein Danke.

AKTUELL

 

STUTTGARTER HILFSTRUPPEN

DER 'NDRANGHETA-

Hinweise auf Mario

 

 

BLOG


Justizkritiker soll

mundtot gemacht werden



 

 

 


 

 

 

 

Sektionen

Milliardengeschäft Rotlicht

erstellt von plonemanager at 14.04.2009 18:50 |
Filed under:

Was versteckt sich hinter der EIPEM-R-Immobilien Invest KG in Frankfurt am Main?

Eine Leserin machte mich auf das Prospekt eines Private Equity Fonds aufmerksam. Erst konnte ich es nicht glauben, dachte, das ist ein perverser Witz. Wer ist dieser Fond?  EIPEM Redlight Immobilien Investments, auch RImmobilien Invest KG, ist in Frankfurt am Main gemeldet, in der Goethestr. 10, also einer Toplage. Glaubt man den Initiatoren ist die Investition in diesen Private Equity Fond der besonderen Art ein Superdeal. Die künftigen Investoren könnten mit einer sagenhaften Rotlicht-Rendite in Höhe von 345 Prozent rechnen. So steht es auf der Webseite (www eipem.de) der Herren, die diesen Fonds aufgelegt haben. Das verspricht unter anderem der Gründer des Fonds, der Mannheimer Rechtsanwalt und Strafverteidiger Wolfgang Spohr. Seine Schwerpunkte sind, laut seines Internetauftritts (www.ra-spoor.de), unter anderem das Betäubungsmittelstrafrecht, Jugendstrafrecht, Sexualstrafrecht, Steuerstrafrecht. Und jetzt wechselt er anscheinend in ein neues Metier – oder vielleicht doch nicht?

 

Jedenfalls passt  das Geschäftsmodell, strafrechtlich gesehen, wie die Faust auf’s Auge zum bisherigen gesellschaftlichen Umfeld von Redlight (hört sich irgendwie banaler an als Rotlicht), nämlich Prostitution und die dazugehörige Zuhälterclique. Aber nein, hier geht es ja um etwas ganz Besonderes! Hier geht es um eine einzigartige, eine neue moderne Anlageklasse, die, man lese, „hohe Wertsteigerungspotentiale durch Zielunternehmen wie FKK Wellness Clubs, Hotels, Eros, Swinger Clubs, Table Dance und beteiligte Topmodells ermöglicht.“(www.eipem.de) Das erinnert, so denke ich, irgendwie an die Millioneninvestitionen der Hells Angels in FKK-Clubs.

Und im „Vergleich zu anderen Betreibern, die ständig händeringend nach Topmodells suchen, ist die EIPEM KG konkurrenzlos“, liest man im Fond-Prospekt. Immerhin bietet man den „Models“ während „ihrer Karriere“ (in den Betten welcher Unternehmer oder Politiker mit genügend Kleingeld?) mit einem Model-Management Service und einem Basic- und Premium Service inklusive Geschäftsbesorgung, Beratung, Betreuung, Marketing. Dem künftigen zahlungskräftigen Investor wird zudem Verlockendes versprochen: Er kann „anonym zu Model- und Investorenpartys in einer vorliegenden erlebnisreichen Unternehmensbeteiligung eingeladen werden.“ Im Verkaufsexposé erfährt der werte Leser auch, dass „die Gesamtzahl der tätigen Models in Deutschland 400.000 Personen“ umfasst, und der „Rotlichtmarkt pro Jahr einen Umsatz von 14,5 Milliarden Euro erwirtschaftet. Da lohnt sich ein solches Investment natürlich. Wie heißt es im Prospekt: "Die stillen Gesellschafter sowie die Gesellschaft sind sich einig, dass die Gesellschaft in unbestimmter Zukunft an der Börse notiert wird und die Gesellschaft nach besten Kräften daraufhin arbeiten soll. Mit dieser klaren und äußerst langfristigen Bindung unterstreichen die Aktivisten ihren Glauben an das eigene Unternehmen in einem der renditestärksten Märkte der BR Deutschland."

Der Bürger ist beim Zugriff der Private Equity Fonds auf alle Lebensbereiche vieles gewöhnt, gerade wenn es darum geht, schnell Kasse zu machen. Das hier  die Frauen so offensichtlich und ohne Skrupel als Sexware angeboten werden und dafür ein Investmentfonds aufgelegt wird – das ist schon menschenverachtend und pervers genug. Das zudem die Investoren mit „Models“ belohnt werden ist purer ethischer Dreck.  Und die zentrale Frage ist, wer sind die Investoren die sich an diesem Fonds beteiligen? Welche Gruppe aus welchen dunklen Kanälen könnte hier sein Geld anlegen, überlege ich? 

Ein winziger Grund für Freude könnte nur dadurch entstehen, dass die Geldscheine aufgrund der Wirtschaftskrise nicht mehr so locker sitzen, das Investment mit seinen schönen Versprechungen sich in Nichts auflöst und die Investoren hoffentlich ihr eingesetztes Kapital verlieren.  Was bleibt ist trotzdem ein Skandal.

Das gesellschaftliche Umfeld dieses Skandals erinnert irgendwie an einen bis heute nicht so ganz aufgeklärten Vorgang in Pforzheim. Nahezu zehn Jahre hatte E. drei Frauen als Prostituierte bis zu 16 Stunden unter dem Damoklesschwert der Gewaltanwendung für sich arbeiten lassen. Sie hatten kein eigenes Geld und ihre Bankcard verwahrte E. Wollte eine der Frauen einkaufen gehen, so hatte sie vorher um Erlaubnis zu fragen. Bei der Gerichtsverhandlung haben die drei Frauen eine eidesstattliche Versicherung abgegeben bei einem Rechtsanwalt, unter massiven Druck. E. sei ganz harmlos. Bei einer „Blitzverhandlung“ musste sich E., unter Ausschluss der Öffentlichkeit, der Justiz gegenüber verpflichten, nicht, wie in einem internen seitenlangen Drohschreiben aus dem Knast an die Justiz formuliert, die Presse mit entsprechenden Details seiner Insiderkenntnisse zu versorgen.

E. hatte gedroht in der Bild-Zeitung und anderen Zeitungen „auszupacken“. Nach „seiner Verurteilung“ sicherte er dies großzügig in einem umfangreichen „Deal“ mit der Staatsanwaltschaft Pforzheim und dem Landgericht sogar noch zu.  Ermittler dachten daran, als sie von der sanften Strafe hörten, dass im entsprechenden Bordell in Pforzheim ein Gynäkologenstuhl steht auf dem sich angeblich, so die zuständige Prostituierte gegenüber einem Polizeibeamten, ein Richter behandeln lies. Von nahezu zwanzig nachgewiesenen schwersten Straftaten des E. (Menschenhandel, übelste Misshandlungen der Frauen, Drogenschmuggel etc) fiel mehr als die Hälfte einem Staatsanwalt zum Opfer, so sehen es Ermittler, der auffallend bemüht gewesen sei, E. zu schonen. E. wurde zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Damit blieben seine Millioneneinkünfte durch den Sklavenhandel mit Frauen  unangetastet. Das ist das sumpfige Milieu das sich wahrscheinlich gerne  an dem Private Equity Fond EIPEM beteiligen wird.

 

Investment in Rotlicht

Kommentar von Anonymer Benutzer am 21.05.2009 15:53

Warum eigentlich nicht investieren? Keine der Damen wird doch gezwungen dort zu arbeiten? Es gibt halt viele Damen die lieber den Mund usw. ein bißchen aufmachen und damit gutes Geld verdienen anstatt den ganzen Tag in der Fabrik zu schuften. Das sollte jeder akzeptieren.

Seid ihr Deutschen alle so prüde???

Investment in Rotlicht

Kommentar von Anonymer Benutzer am 24.05.2009 11:24

Stumpf oder so? Die machen das bestimmt alle freiwillig. Diese Frauen lassen sich bestimmt auch freiwillig gern umherverkaufen. Mal daran gedacht, dass es sowas wie Armut gibt? Und das Menschen zum Lebenserhalt Dinge tun, die sie unter normalen Umständen nicht tun wollen würden? Aber wahrscheinlich stehen die Kinder aufm berliner Kinderstrich auch alle freiwillig dort, weil sie es einfach brauchen. Ohne Worte.

Investment in Rotlicht

Kommentar von Anonymer Benutzer am 26.05.2009 16:34

Es ist schon interessant, für welche Art Business sich die studierten Herren Juristen im Laufe ihrer Tätigkeit stark machen. Die einen konzentrieren sich darauf, Bücher von kritischen Autoren per Gerichtsbeschluss einschwärzen zu lassen, die anderen vernichten ebenfalls per Gerichtsbeschluß Existenzen, weitere haben nichts besseres zu tun, als eine Art Inkassoagentur für Telefongesellschaften offene Rechnungen, auch Beträge von Dialerfallen im Internet bis zum Offenbarungseid hereinzuholen. Die Eltern dieser Herren hätten sie lieber beim Priesterseminar anstatt bei der juristischen Fakultät anmelden sollen. Dann könnten sie heute mit ihrem Gotteslohn kein Unheil anrichten. Dabei gäbe es in dieser Gesellschaft wahrlich genug zu tun, vielen Menschen, auch Kindern, zu ihrem Recht zu verhelfen. Andrew Vachss, der bekannte Anwalt und Autor aus den USA - www.vachss.com, www.vachss.de - hat zu Recht nur Spott für diese Art von Freiberuflern übrig. Dem Kommentator empfehle ich den Film: Trade - Willkommen in Amerika und die Website: www.karo-ev.de. und den Deutschen insgesamt, "prüde" genug zu sein, diese Dreckanleihen nicht zu zeichnen. WP

Investment in Rotlicht

Kommentar von Anonymer Benutzer am 02.06.2009 23:07

ich finde, dass der autor an allem was auszusetzen hat. für mich hat der keine ahnung und versucht -wie immer-sein eigenes geschäft auf kosten anderer zu verkaufen-------nämlich sein buch! ich finde die eipem anlage cool und kenne mich etwas im geschäft aus, insbesondere weis ich, dass die frauen alle freiwillig der prostitution nachgehen. der --roth----lebt im mittelalter, er sollte eher das eipem engagement begrüßen, dass sowas auf normaler legaler ebene machbar ist.

Investment in Rotlicht

Kommentar von Anonymer Benutzer am 02.06.2009 23:10

Ich als Frau begrüße das Unternehmenskonzept der EIPEM, denn endlich sind die Frauen gut aufgehoben.

Investment in Rotlicht

Kommentar von Anonymer Benutzer am 02.06.2009 23:29

In Zeiten der Wirtschafts bzw. Finanzmarktkrise schaut jeder, dass er klarkommt. Wenn die Rendite stimmt, warum sollte ich nicht eine Anlage bei der Eipem machen? Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer, wer schert sich wirklich darum, woher das Kapital kommt? Ich jedenfalls nicht! Und diesen Schwachsinn, der hier geschrieben wird trage ich nicht. Wir sind ein Rechtsstaat und wenn ein Anwalt sich für ein Konzept einsetzt, dann kann es nur gut für die Damen und die Investoren sein. Das Paradise in Stuttgart wurde nur über Investoren finananziert. und der wo jetz -------------------http://the-paradise.de/-------nicht im Rennen ist, bleibt draußen! So ist das in diesem Geschäft nunmal. Leider gibt es immer wieder Moralapostel, aber lieber legal wie illegal, weil anschaffen tun die Damen ohnehin! Mit Euch oder Ohne Euch!

Investment in Rotlicht

Kommentar von Anonymer Benutzer am 07.09.2009 18:47
Na klar sind die ganzen Frauen freiwillig im Gewerbe, weil ja auch die ganzen Verhältnisse zwischen Lohn und Leistung so blendend sind. Und die jährlichen Frauenimporte aus Ukraine, Balkan usw. , die im 10 Tausender Bereich liegen, haben auch nichts mit Menschenhandel zu tun. Die ganzen Berichte, wonach den Frauen eine Arbeit als Dienstmädchen in Aussicht gestellt wird, beim Eintreffen am Arbeitsort (Rotlicht-Distrikt) dann die ganzen Papiere weggenommen werden, sind alle gelogen. Und es gibt auch keinen Zusammenhang zwischen den Millionenhohen Gewerbesteuern aus dem ROTlichtmillieu und des Nichthinschauens der Politiker auf die Lebensumstände der "Models". Dass dieser Umstand von obigen Kommentatoren gut geheißen wird, spricht für ihren hormonellbedingten Gehirnausfall...

Investment in Rotlicht

Kommentar von Anonymer Benutzer am 21.09.2009 08:14
Hormonellbedingter Gehirnausfall!Ja ha ...dem stimme ich zu!Genau meine Ansicht...denn die Lebensumstände ,der Modells sind es ,die mich zum Teil erschüttern.Ausgrenzung aus der Gesellschaft....bekommen kaum Wohnungen...werden gemobbt was das Zeug hält!Wer im Redlight tätig ist ,kann ja sich glücklich schätzen das Ottonormal mit ihm spricht!In größeren Firmen gibts zb.Betriebskindergärten für Mitarbeiterinnen mit Kindern ,warum gibt es das nicht auch im Redlight!Warum müssen diese Menschen im "geheimen"operieren???Kann es sein das sie sonst etwaigige Nachteile in unserer "Gesellschaft"befürchten müssen?

Durch Ausgrenzung schafft die Gesellschaft doch diese Situation :gezwungen zur Prostitution!Keiner würde es zulassen wenn der Dame aus der Ukraine,Balkan etwas zustößt, wenn sie bei uns an der "Kaffeetafel"mit sitzt!

Also wann und wo fängt es an...?

Investment in Rotlicht

Kommentar von Anonymer Benutzer am 14.10.2009 15:39
Was für ein Schwachsinn dieser Autor doch schreibt. Im Grunde will er nur sein Buch verkaufen und will andere dabei in den Dreck ziehen. Ich habe mir einmal die Seite www.eipem.de angesehen und finde die Geschäftsofferte echt cool. Diese Firma wirbt Kapital von Investoren ein, um es in Bordelle zu investieren. Was spricht dagegen, ob nun ein Schiff (bei Schiffsfonds) gekauft wird oder ein Bordell ? Die Firma EIPEM setzt sich für Prostituierte ein und warum nicht, ansonsten werden die Damen immer mehr und mehr aus der Gesellschaft gedrängt. Ja und ist es denn nicht so, dass die die am meisten schreien, selbst "Gänger" in Bordelle sind ? Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass im Milliardengeschäft "Bordelle" Geld zu verdienen ist. Ein Freund von mir hatte einmal eine Freundin, die verdiente tatsächlich täglich mehrere 100.- deutsche Mark. Also auch ein Autor sollte ewas objektiv sein und nicht nur an sein Geschäft denken!

Investment in Rotlicht

Kommentar von Anonymer Benutzer am 15.10.2009 17:08
Man dieser Autor hat sie nicht alle. Wir können doch alle froh sein, wenn die Prosstitution gesellschaftsfähig ist und nicht mehr so wie in alten Zeiten die Damen ausgegrenzt werden von unserer Gesellschaft. Die Eipem an sich finde ich eine gute Sache!

Investment in Rotlicht

Kommentar von Anonymer Benutzer am 31.10.2009 23:59
naja dieser Quatschkopf von autor, will das redlight bestimmt nicht salonfähig machen. Vergiss, ich habe das buch gelesen. was der für ne scheisse schreibt, stinkt zum himmel. Anonymus und gerne!

Investment in Rotlicht

Kommentar von Anonymer Benutzer am 18.02.2010 22:52
für jemanden der sich im geschäft auskennt bist du ein gewaltiger heuchler, ich hatte mehrer clubs und habe sehr oft erlebt das frauen gezwungen und verkauft wurden bin deshalb aus dem geschäft ausgestigen trotz der guten kohle,hatte leider zuviel respekt vor den hintermännern also träum weiter

Investment in Rotlicht

Kommentar von Anonymer Benutzer am 29.01.2010 15:12
Danke für den Supertip an den gestörten Autor.Ich habe
heute erst davon erfahren und werde mich sofort über
das Investment informieren.