2. Verhandlungstag in Leipzig am Mittwoch, den 25. November
Eigentlich ist mir meine Zeit zu kostbar, um nach Leipzig zu fahren. Aber am Mittwoch wird die Hauptverhandlung wegen meines Einspruchs gegen einen Strafbefehl (ich soll eine Staatsanwältin verleumdet haben) fortgesetzt. Diesmal beginnt der Prozess um 14 Uhr, Saal 252, des Amtsgerichts Leipzig, in der Bernhard-Göring-Str. 64
Das Verfahren wird interessant weil wir eine Zeugin präsentieren werden, die viel über die Arbeit der Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit Mißbrauch von Kindern und Jugendlichen sagen kann. Und es wird einiges zum Prinzip der grundgesetzlich garantierten Meinungsfreiheit gesagt werden, die bekanntlich in Leipzig ein besonders kostbares Gut ist.
Viel wichtiger wäre, am Dienstag sich dem Problem Nürburgring zu widmen, dass dann an die Öffentlichkeit gelangen wird. Ob die rheinland-pfälzische Landesregierung dabei auf Investoren reingefallen ist oder reinfallen wollte, die in Mexiko des Drogenhandels verdächtigt wurden (was die Familie Zaragoza Fuentes bestreitet) und Bewohner eines Dorfes terrorisiert, weil sie den Grundbesitz der Menschen an der mexikanischen Grenze in Anspruch nehmen will. Was nicht bestritten werden kann, denn inzwischen hat sich sogar Amnesty International in einer Urgent Action deshalb zu Wort gemeldet. Verbindungen dubioser Investoren in Rheinland-Pfalz zu kriminellen Organisationen wäre ja eigentlich nichts Neues. Diesmal soll im Hintergrund ein mexikanisches Drogenkartell mitspielen. Davon will die Landesregierung jedoch nichts gewusst haben.
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Irrenhaus