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Die Gerichtsverhandlung vor dem Amtsgericht in Leipzig wegen übler Nachrede, die ich begangen haben soll, begann etwas verspätet.

— abgelegt unter:

Zahlreiche Zuschauer und Zuschauerinnen und Journalisten waren anwesend. Da sitzt man auf der Anklagebank und denkt, es geht doch eigentlich um die Opfer sexueller Gewalt. Da habe ich mich irgendwie getäuscht. Es ging darum, dass ich in einem Blogbeitrag Mitte Juni 2007 einen Buchauszug zitiert hatte, dass Opferfamilien den Eindruck hatten, dass grundsätzlich keine Ermittlungen gegen einen Mann, der Kinder und Jugendliche mißbrauchte, geführt wurden. Die Ermittlungen seien dabei immer von einer Staatsanwältin eingestellt worden. Das war überspitzt formuliert, traf jedoch den Sachverhalt wie ihn Opfer erlebten, und genau den hatte ich mir aus innerer Überzeugung zu eigen gemacht hatte. Ohne irgendein wenn und aber und vielleicht.

Überspitzt formuliert, weil es in einigen Fällen ja Ermittlungen gab, sogar Zeugen gehört wurden. Dabei ging es überhaupt nicht darum, eine bestimmte Staatsanwältin zu verleumden. Sondern darum auf einen skandalösen Sachverhalt aufmerksam zu machen. Denn wie konnte es kommen, dass nicht erst seit 2002 sondern bereits seit Anfang der neunziger Jahre dieser Mann, trotz knapp 25 Anzeigen, ungehindert sein schändliches Treiben bis 2005 fortsetzen konnte, dass viele junge Menschen und ihre Familien in die Verzweiflung getrieben wurden, weil der Staat in Person der Staatsanwaltschaft ihnen entweder nicht glaubte oder ihnen keinen Schutz garantierte?

Nun dachte ich, dass genau das einmal zur Sprache kommen werde, kommen muss, auch die zentrale Frage warum sich die Opferfamilien so alleingelassen, warum sie sich so ohnmächtig fühlten. Aber nein, im Leipziger Amtsgericht spielten die Umstände, die zu meiner pointierten Aussage geführt hatten, irgendwie keine Rolle. Es ging nur und ausschließlich um den reinen Text. Aber wie entstehen Texte in diesem Fall?

Weil ich es für notwendig erachte, den Opfern zu helfen, soweit das für mich überhaupt möglich ist. Und das bedeutet eine Veröffentlichung. Ich bin in solchen Fällen Partei - natürlich! Und einseitig - natürlich!  Es wäre in solchen haarsträubenden Fällen schlichtweg obszön wenn es anders wäre. Es gibt eine bemerkenswerte Aussage des Friedensnobelpreisträgers Elie Wiesel, die ich versuche zu beherzigen:

"We must always take sides. Neutrality helps the oppressor, never the victim. Silence encourages the tormentor, never the tormented."

Aber warum kann die anwesende Staatsanwältin, eine junge Frau, schick und sehr ruhig, darauf überhaupt nicht eingehen? Zu diesem Umständen keine einzige Frage an mich stellen, nicht auf die Problematik eingehen die es in Leipzig ja gegeben hat?  Ist der Buchstabe des Gesetzes wirklich unabhängig zu betrachten von den Umständen einer Tat? Eigentlich war ich davon überzeugt, dass auch Juristen in Sachsen ( so wie in anderne Bundesländern) etwas von sozialer und gesellschaftlicher Realität, auch Empathie, lernen würden. Nein, wenn es um den Schutz der Behörde geht, um das Imagein Leipzig, dann darf das wohl keine Rolle spielen.

Dabei gibt es ja wirklich Hoffnung in Sachsen. Inzwischen gibt es einen neuen Justizminister, diesmal von der FDP. Der neue Mann gilt als durchaus kritisch, wird als eine Art Hoffnung für ein anderes Justizsystem in Sachsen gesehen. Immerhin wurde eine umstrittene Staatssekretärin von ihm bereits in den Ruhestand verabschiedet. Wo sie jetzt nichts mehr anrichten kann.

Der Prozess jedenfalls ist noch lange nicht zu Ende und es gibt glückllicherweise couragierte Zeugen, die bereit sind vor Gericht auszusagen. Und mal sehen was die Akten der Ermittlungen hergeben die wir jetzt erst zur Verfügung gestellt bekommen. Aber darum geht es mir eigentlich überhaupt nicht. Sondern ausschließlich darum, wie Kinder und Jugendliche, die sexuell mißbraucht oder benutzt wurden, und zwar aufgrund von Abhängigkeitsverhältnissen zu dem "großen Meister", bei der Staatsanwaltschaft in Leipzig geschützt wurden - oder auch nicht. Das gilt auch für die Famillienangehörigen. 

Hier noch die Meldung der Leipziger Volkszeitung zu dem Verfahren:

Enthüllungsjournalist Roth erneut vor Gericht / Staatsanwaltschaft für Umgang mit mutmaßlichem Sexualstraftäter kritisiert

Der an der Enthüllung der sächsischen Geheimakten-Affäre beteiligte Journalist Jürgen Roth musste sich gestern erneut wegen übler Nachrede und Verleumdung verantworten. Der Berufungsprozess am Amtsgericht fand reges Interesse und musste in einen größeren Saal verlegt werden. Mehrere Zuschauer äußerten lautstark Sympathie für den Angeklagten.

Jürgen Roth steht wegen eines Eintrags auf seiner Internetseite vor Gericht. Dort hatte er in seinem Blog einer Staatsanwältin vorgeworfen, immer wieder Ermittlungsverfahren gegen einen mutmaßlichen Sexualstraftäter abgeschmettert zu haben. Dabei geht es um den Kampfsporttrainer Etem S. Nach Angaben von Armin Golzem, dem Anwalt Roths, habe es seit 1992 insgesamt 27 Anzeigen gegen den Trainer gegeben. Der 45-jährige Türke soll Schutzbefohlene missbraucht, genötigt und vergewaltigt sowie pornografische Schriften verbreitet haben.

Erst im August 2006 wurde er vom Amtsgericht Leipzig schuldig gesprochen, nachdem er im Jahr davor eine 13-Jährige zum Geschlechtsverkehr gezwungen haben soll. Gegen das Urteil – zwei Jahre und acht Monate Haft – legte er Berufung ein. Inzwischen hat er sich wohl aber in die Türkei abgesetzt.

Der Journalist und Autor Jürgen Roth gab gestern vor Gericht an, im Jahr 2007 mehrfach von Familien angesprochen worden zu sein, deren Kinder Opfer von Etem S. geworden seien. Er habe von unendlichem Leid erfahren. „Da habe ich Partei ergriffen“, so der 63-Jährige. In einem Blogeintrag behauptete er dann im Dezember 2007, eine Staatsanwältin hätte eine Reihe von Ermittlungsverfahren gegen Etem S. abgeschmettert, „ohne jede Beweismittelsicherung und Vernehmung von Zeugen“. Dem Gericht vorliegende Akten sprechen aber davon, dass sehr wohl Beweismittel gesichert und Zeugen befragt wurden. Deswegen war Roth im vergangenen Jahr zu einer Geldstrafe verurteilt worden, wogegen er in Berufung ging.

Roths Anwalt Gozlem versuchte, die umstrittene Aussage zu rechtfertigen, indem er auf aus seiner Sicht offensichtliche Fehler der Staatsanwaltschaft hinwies. Es sei lange vorher erkennbar gewesen, dass Etem S. ein Sexualstraftäter sei. Richterin Gudrun Engelhardt musste mehrfach die Zuschauer ermahnen, die klatschten und lautstark zustimmten.

Engelhardt schloss nicht aus, dass Roth mit seinen Aussagen zu Etem S. im Allgemeinen recht haben könnte, jedoch sei die eine Faktenbehauptung gegen die Staatsanwältin nicht richtig gewesen. Und das allein sei Inhalt des Prozesses. Dass der Autor die Behauptung auch nicht von seiner Seite nahm, als die Staatsanwaltschaft ihm deswegen anschrieb, spreche gegen ihn, so die Staatsanwaltschaft. Damit werde aus dem Tatbestand der üblen Nachrede der der Verleumdung. Das Urteil wurde vorerst verschoben, damit Roths Anwalt Einsicht in weitere Akten nehmen kann.

Matthias Winkelmann

das deutsche Rechtssystem

Kommentar von horst dettweiler am 30.10.2009 08:08
ist auf dem Grundsatz aufgebaut, daß nicht der Sachverhalt (also die Realität) sondern seine Interpretation (also die willkürliche Deutung) den alleinigen Beurteilungshintergrund bildet. Das hat das System zwar pervertiert - überraschen sollte es aber niemanden mehr. Wie lange das gutgeht, auf diese Weise den ethisch unersetzbaren Gerechtigkeitsgedanken auszublenden - ich weiß es nicht. Immerhin hat dieses System alle Regierungsformen seit der Gründung des Kaiserrreiches in Versailles überlebt, und das ist wahrlich eine bunte Mischung.

Es geht nicht nur und die EINE Äußerung

Kommentar von Rolf Schälike am 30.10.2009 11:56
Es ist ein Irrtum anzunehmen, dass die Richter und Richterinnen nicht wissen, dass in Äußerungsprozessen es um mehr geht als um nur die <b>eine</b> beanstandete Äußerung. Diese Art der Rechtsprechung gehört zur Methode, unliebsame Personen auszuschalten. Geheimdienste in den Diktaturen und den Demokratien sammeln über jeden Material, bekannt unter dem Begriff Kompromat, um bei Bedarf zurückgreifen zu können und nach Gesetz die unliebsame Person auszuschalten. Es beginnt meist mit einem juristischen Wink mit dem Zaunpfahl. Bleibt die unliebsame Person stur, kann es bis zur existentiellen und physischen Vernichtung gehen, einschließlich Sippenhaft etc.

Auch Parteien und Unternehmen sammeln alle möglichen Daten, um zur jeder Zeit zuschlagen zu können, und damit einen unliebsamen Parteigenossen oder Mitarbeiter oder Vorstandsmitglied los werden zu können.

Das alles ist allgemein bekannt und dient zu gegenseitigen Erpressung.

Möchte man in solchen Systemen bestehen, wird man gezwungen, mit den Wölfen mitzuheulen, oder sich anderen Wolfsrudels anzuschließen. Welche Wolfsrudel es im Sachsenland gibt, denen man sich anschließen könnte, ist mir allerdings unbekannt.

Carl v. Ossietzky

Kommentar von Geier am 30.10.2009 12:04
»In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat.«

http://www.geiernotizen.de/citat-ii

Vertrauen Rechtsstaat

Kommentar von Anonymer Benutzer am 31.10.2009 11:04
Ich kann den Kommentatoren hier nur Zustimmen. Persönlich machte ich auch sehr schlechte Erfahrung mit der Polizei, nachdem ich über die zu Hilfe rufenden Polizisten über deren Untätigkeit mich beschwerde.Es wurde mir klargemacht, dass ich mit dieser Beschwerde
unangemessen und die Polizisten zu Handlungen verleiten wollte, die sie nicht durften.Grund war, Ruhestörung früh 5.00 Uhr durch eine Veranstaltung.Sie durften demnach diese Ruhestörung nicht beenden.Wozu brauchen wir dann noch Polizei?Diese Frage stellen sich immer mehr Bürger,besonders in den Grenznahen Raum wo die Kriminalität (Einbrüche,Autodiebstähle) explodiert.Was die Politiker können, sind Sonntagsreden abzuhalten,mehr nicht.Wie wahr sind die Worte von Carl v. Ossietzky und hochaktuell.

Vertrauen Rechtsstaat

Kommentar von Anonymer Benutzer am 31.10.2009 13:21
"Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten."
(J.W. von Goethe)

Vertrauen Rechtsstaat

Kommentar von Anonymer Benutzer am 28.05.2010 13:44
Vielleicht sollte man dem "Anonymus User" (er weiß schon, warum anonym!) mal mit dem Goetheschen Faust aufs Haupt tippen, aber wahrscheinlich hören wir dann nur ein langes Echo des Tips hin- und herschwingen. Das "sich-an-Gesetze-halten" besteht darin, den Geist des Gesetzes, seinen Hintergrund und die Absicht nicht zu vergessen - und das fände sich für die BRD im Grundgesetz. Gegen perfide Juristen mit verborgenen Absichten und Verbindungen hilft jedoch kein noch so gutes Gesetz. Es ist doch schön, daß die Dummheit dieser Welt sich auch hier immer wieder ins Gedächtnis ruft - und sei es in Gestalt von AU! auauau

Sehr geehrter Herr Roth,

Kommentar von Paul Herz am 31.10.2009 22:42

selbstverständlich isoliert die Richterin (an deren Unabhängigkeit, Kompetenz und Gesetzestreue zu zweifeln ich nie wagen würde) den Vorgang. Muss sie auch, denn im Kontext würde ja jeder sehen, dass Sie unschuldig sind.
Das ist ja der Trick. Über die Hauptsache (in der Sie ja zweifellos recht haben) nicht reden, stattdessen in Nebensachen Fehler, schlimmer: "Straftaten" finden.

Denn eine Beleidigung (zu den Beleidigungsdelikten zählt auch die üble Nachrede) ist nach der durchgehenden Rechtsprechung des BverfG nur, was vom Üblichen abweicht.
Z.B:
„Begreifst Du Trottel das nicht!?“
ist in einer wissenschaftlichen Konferenz durchaus ein Straftatbestand, auf dem Bau jedoch milieutypischer Slang. Und so urteilen dann auch BGH und BverfG.
~
Folglich muss die Richterin Ihre inkriminierten Äußerungen isolieren. Und so wissen Sie auch, was Sie zu tun haben, Herr Roth:
Ausweiten, nochmals ausweiten und immer wieder ausweiten!
Ist doch einfach. In Sachsen ist es ja üblich, dass die Justiz in Hinblick auf gewisse Täter untätig bleibt.
~
Nehmen Sie nur das Klockzin-Attentat.
Die Täter selbst wurden zu hohen Strafen verknackt. Und was war mit den Auftraggebern? Genau, im Hinblick auf die Auftraggeber dieses Verbrechens blieb die Justiz (zumindest innerhalb der Verjährungszeit) UNTÄTIG.
~
Erinnern Sie sich an das Bordell „Jasmin“?
Richtig, Betreiber Wüst hat 4 Jahre gekriegt. Und was war mit seinen „Kunden“, den Kinderfickern? Genau, im Hinblick auf die Kinderficker bleibt die Justiz UNTÄTIG.
~
Herr Roth, hängen Sie das an die große Glocke.
Zeigen Sie auf, dass unter dem Eindruck dieser UNTÄTIGKEIT, dieser Strafvereitelungen, für Sie naheliegend war, dass die Justiz im Hinblick auf den netten Kinderficker Etem S. ebenfalls untätig blieb.
Und fragen Sie einfach mal warum das so ist, dass gewisse Kinderficker in Sachsen (unter welchem Vorwand auch immer) nicht bestraft werden.
~
Sie können das auch gern personalisieren.
Präsident des dresdner Amtsgerichts ist heute Herr Röger.
Genau, der Röger, der in den 90ern als Oberstaatsanwalt in Leipzig (uups, fast hätte ich geschrieben UN)TÄTIG war.
Fragen Sie, wann er gem. §160 StPO die Ermittlungen gegen die Kinderficker eingeleitet hat.
Fragen Sie, wann er gem. §160 StPO die Ermittlungen gegen die Auftraggeber der Klockzin-Attentats eingeleitet hat.
Und dann fragen Sie mal, seit wann und von wem die StPO in Leipzig außer Kraft gesetzt wurde.
~
Bitte lassen Sie sich nicht einschüchtern durch die unsinnige Rede, die Staatsanwaltschaft hätte zwar ermittelt, aber es hätte (leider, leider) nicht zur Anklageerhebung gereicht. Fassen Sie nach, lassen Sie die Akten auf den Tisch legen!
~
Erweitern Sie noch mehr. Stellen Sie das in einen größeren Zusammenhang.
Der Frankfurter Oberstaatsanwalt Jörg Claude hat die Beschimpfung als „Charakterschwein” (Az.6100 Js 203816/09) nicht als Straftat bewertet und damit die Eröffnung eines Strafverfahrens abgelehnt.
Fragen Sie einfach mal, ob der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit noch gilt.
~
Herr Roth, dieser Prozess ist Ihre letzte Chance. Wenn Sie auch hier versagen, können Sie einpacken. Dann sind Sie ein Dampfplauderer, eine Witzfigur. Wollen Sie das?
Also, verdammt noch mal, kämpfen Sie!

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

Sehr geehrter Herr Roth,

Kommentar von WK am 01.11.2009 20:05
da Sie ja sicherlich wissen, wie wichtig gerade die Justizangehörigen die Wahrung ihrer Persönlichkeitsrechte nehmen, haben Sie diesen Prozess offensichtlich mit Ihren Überzeichnungen provoziert. Ich will das nicht kritisieren sondern finde das sehr sehr mutig. Ich kann nur hoffen, dass Sie die Argumente meines Vorredners aufgreifen und diese vor Gericht zur Sprache bringen werden und auch sonst noch einiges in der Hinterhand haben um den Prozess zu gewinnen.
Das schreiende Unrecht, das sich gerade in der Leipziger Mafia- und Kinderfickerszene deutlich macht, ist es wert, diesen Kampf zu gewinnen!

Wie dumm ist die sächsische Justiz eigentlich?

Kommentar von Wolfgang Dudda am 02.11.2009 12:38
Ich reduziere die Geschichte schlank auf einen "Racheakt" der sächsischen Justiz an dem Mann, der ungefragt so viel "Ungemach" über die sächsische Justiz gebracht hat. Der vermeintlich zu Vermeidung des Vorganges an Jürgen Roth versendete Brief mit der "Bitte", den Text offline zu nehmen, war gewiss nicht ernst gemeint. Man weiß und wusste, das Jürgen Roth dieser Aufforderung nicht nachkommen durfte und konnte.

Die sächsische Justiz zeigt mit diesem Verfahren einmal mehr ihr wahres Gesicht und scheint ernsthaft anzunehmen, dass dieses Verfahren dem Rechtsstaat helfen wird. Das wird es auch. Nur völlig anders als angenommen. Wird Jürgen Roth schuldig gesprochen, werden sich weitere Instanzen darum kümmern. Dann wird sich die Justitia saxonia spätestens auf Bundesebene überprüfen lassen müssen. Das wäre außerordentlich gut!

Wie dumm ist die sächsische Justiz eigentlich?

Kommentar von horst dettweiler am 03.11.2009 09:55
der Begriff "dumm" geht an der Sache vorbei. Dumm meint ein Defizit an Wissen, Kenntnis oder Intelligenz. Das zielgerichtete Handeln im Sinne von Vertuschen, Mundtotmachen, Strafvereiteln setzt bei allen Beteiligten (Polizei, Justiz, Verfassungsschutz, Politik) immer eine kriminelle Energie voraus, die -möglicherweise- in Sachsen höher entwickelt ist als im Rest der Republik. Im übrigen ist es beruhigend, daß unsere angeblich so überlastete Justiz doch über ausreichend Zeit verfügt, um derartige Schmonzetten zu inszenieren.

Sachsensumpf - AG Leipzig 28.10.09

Kommentar von Peter Köberle am 02.11.2009 20:01

Auszüge aus einem Schreiben eines pensionierten Richters nach
35 Dienstjahren, die jegliche Kommentierung des Zustandes in der
deutschen Justiz überflüssig machen:

"...Ansonsten dürfte die Biographie auch für einen Justiz-Externen verständlich sein: die Schilderung von „Sodom und Gomorrha!

... Es ist nicht uninteressant, in einer undemokratisch strukturierten, rechtsstaatlich hochdefizitären, ethisch verkommenen, strukturell verlogenen, in jeder Hinsicht korrupten und partiell regelrecht kriminellen Justiz zu arbeiten – von einem anthropo / ethno- und soziologischen Standort aus gesehen.

Das ganze deutsche Justiz-Theater könnte man satirisch unter den Topos „Planet der Affen“ einbuchen – wenn es nicht für viele Bürger existenzvernichtend wäre.

Die Gründe für die gesellschaftliche Entartung der Justiz sind vielfältig:

Es fängt schon mit der Geburt an: „Auferstanden“ mit den Nazi-Juristen, nie entnazi-fiziert ...... Und dann: „Juristen“ ! In der Regel voluptative Rechtsverdreher, vor allem die „Einser“-Typen, die die Justiz dominieren.

Was für mich besonders faszinierend war:
Bis zum 53. Lebensjahr fast alljährlich auf Wehrübung, habe ich dort, wo das Prinzip 'Befehl und Gehorsam' galt, immer Männer mit Rückgrat und Zivilcourage erlebt – dort aber, wo 'Richterliche Unabhängigkeit' beweihräuchert wurde, fand ich nur Ängstliche, Duckmäuser, Ja-Sager, opportunistische „Handlanger“ und kriminelle „Vollstrecker“ (Aber das mag auch daran liegen, dass bei den Gebirgsjägern ein besonderes Klima herrschte – bis dann die „Wiedervereinigung“ es egalisierte).

Bei Ihrer Arbeit sollten Sie bedenken:

In Russland werden unbequeme Journalisten erschossen (zur Abschreckung), weil das System offensiv brutal ist. In der BRD werden die Liquidationen, wegen dem Affentheater „Demokratischer Rechtsstaat“, camoufliert als „Selbstmord / Unfall /
„plötzlicher Tod“ (ausgeführt von den „Diensten“ bzw. deren Helfershelfern, von denen es sektoral sehr unterschiedliche gibt).

Aber gefährlich ist es immer, nicht konform zu sein.

Mit freundlichem Gruß

gez. ............
Richter i.R.

In die Flanke reiten!

Kommentar von Nordmann am 08.11.2009 17:59
Der Kontext wird vor Gericht ausgeblendet und die Persönlichkeit des Anklägers nicht hinterfragt. Die Erfahrung durfte ich jetzt gleich mehrmals machen - als Angeklagter, für eine Tat, die der Ankläger begangen hat.

Wenn der Ankäger fürchtet, der sensible Bereich könnte vor Gericht zur Sprache kommen, steuern gewisse Subjekte mir Redundanz, falschen Zeugen und Papierkram gegen, denn sie wissen, was abreckend wirkt auf das richterliche Gemüt.
Den Sachverhalt auszuweiten, da sehe ich Schwierigkeiten, nämlich die, daß einfach nicht zugehört und zur Ordnung gerufen wird. Also vereinfachen, so, daß es jeder begreift - und wiederholen!

Und wenn der Ankläger dauernd auf der Anklägerbank sitzt und dicke Ordner ganz ähnlich gelagerter Fälle zuhause bunkert, wie in meinem Fall, läßt sich dieses Problem noch schwerer knacken, denn wie sähe das aus, wenn irgendwer feststellte, der Ankläger ist ein Krimineller und hält die Justiz seit Jahren zum Narren?

Die Angst vorm Präzedenzfall spielt meines Erachtens auch immer eine Rolle im Gerichtssaal, weshalb man einfach dem Ankläger Recht gibt und gut.
Da kann es hilfreich sein, selber zu klagen, eine Shock Awe-Strategie zu ersinnen und dann wie Arminius in die Flanke zu reiten.

Nee, Herr Roth, aufgeben gilt nicht. Schön weitermachen, bis das Ziel erreicht ist!

Justizsumpf

Kommentar von Beobachter aus BaWü am 13.11.2009 06:59
Das ganze hat doch System. Kritische Journalisten werden mit Verleumdungsklagen ruhig gestellt bzw. in der Öffentlichkeit schlecht gemacht. Mann verzettelt die recherchierenden Journalisten in unendliche Prozesse wegen völlig nebensächlichen Aussagen über irgendeinen Staatsanwalt, Richter oder sonst was. In dieser Zeit kann der Angeklagter erstens nicht mehr oder nur noch eingeschränkt journalistisch tätig werden und zum anderen wird er in der Öffentlichkeit als Schmierenjournalist bloß gestellt. Die seltsamerweise meistens völlig "Staatstreue" Presse tut hierzu ihr übriges.
Es ist beschämend für einen Staat der behauptet ein Rechtsstaat zu sein das hier solche Methoden angewendet werden. Wobei ich anmerken darf das hinter all diesen scheusligen Kindesmissbrauchsfällen und Prostitutionsgeschäft mit Minderjährigen wohl deutlich mehr steht als nur einige Einzeltäter die eben krankhaft veranlagt sind. Sie schrieben vom "großen Meister". Sicherlich haben Sie das anders gemeint. Jedoch gibt es auf der ganzen Welt ein berüchtigte Organisation die ebenfalls diverse "hohe Meister" und ähnliches besitzt und bekannt dafür ist einen immensen gesellschaftlichen Einfluß zu haben. Zudem finden sich im Umfeld dieser obskuren Strukturen zahlreiche wahrhaftig satanische Personen, Gruppen usw.... Mehr schreibe ich hierzu nicht, wir wollen ja niemanden verleumden oder in irgendeiner Weise beleidigen..... Aber schauen sie sich einfach mal in diesen Kreisen um, die haben gerade was Kindesmissbrauch angeht und Sex mit Minderjährigen, in den "hohen Kreisen" ein sehr eigenwilliges "Verständnis" von so etwas.....

Justizsumpf

Kommentar von Anonymer Benutzer am 14.11.2009 10:31
Das kann man bestätigen.Man braucht sich nur die Urteile ansehen, Freigänge für Kinderschänder,Entlassungen wegen zweifelhaften Gutachten das sind doch die Skandale.Da darf man sich sehr Wohl über diese Justiz Gedanken machen. Kritische Journalisten werden Mundtod gemacht,Eingeschüchtert, Entlassen.Das nennt sich dann Rechtsstaat ,aber für wem?

mundtot machen...

Kommentar von Reiner Neuhaus am 05.12.2009 23:03
Mir kommt es vor als wenn die Justiz es darauf abgesehen hat den Autor mundtot zu machen, weil er Dinge anspricht "die die da oben"
nicht hören wollen.
Mitlerweile gleichen viele Prozesse einer Farce ebendfalls ein Prozess in dem man einen Jungen Mann einen Angriff auf Angela
Merkel unterstellen wollte und ihm dann wegen eines angeblichen
Besitzes von Sprengstoffen (Schwarzpulverreste...) verurteilte.
Warum wohl werden jetzt überall in deutschen Gerichtsgebäuden
Metalldetektoren/Schleusen installiert und Leibesvisitationen vorgenommen, was es noch nicht mal zu DDR/Stasi-Zeiten gab.
Irgendwo haben die Damen und Herren in den schwarzen Roben die göttergleich oft aber auch agieren wie die katholische Inqusition (aus dem auch die Gerichtsbarkeit mal hervorging...)
vor den unten also den kleinen Bürgern eine heiden Angst deshalb schotten sie sich jetzt so ab und nehmen auch gern weitere Freiheitsbeschränkungen und Überwachung des Volkes in Kauf.!

Staatsanwaltschaft Leipzig

Kommentar von Anonymer Benutzer am 31.01.2010 23:08
Erlebe es gerade selber, hier in Leipzig - Schöne Grüße an die Staatsanwaltschaft, die bestimmt mitliest- alles wird daran gesetzt, dass ein Kinderschänder geschützt wird - und dazu ist jedes Mittel Recht, um einen mundtot zu machen- der gute Mann ist ja auch soo schützenswert - mein Kind ist es offensichtlich nicht - danke Ihnen Herr Roth für Ihr Buch - ich habe eine ungeschwärzte Ausgabe und mein Vermieter ist Nicola P. Zivilcourage und Mut - das fehlt den meisten Leuten in Leipzig. Sonst gäbe es weder diesen Kinderschänder auf freien Füßen noch den ehrenwerten Herrn P. .

Staatsanwaltschaft Leipzig

Kommentar von Anonymer Benutzer am 14.02.2010 09:44
zur sta leipzig so viel von mir: der damalige osta röger hat nicht nur in leipzig diese leute beschützt,sondern auch heute noch in dresden (fall bundesmann)
 er ging sogar soweit gegner von kinderprostitution,welche sich im haftkrankenhaus leipzig(meusdorf)
operieren lassen mussten nach versteckten unterlagen,während der aufwachphase auf ihre verstecke
auszufragen.
in dresden schützt er eine richterin (muck)welche sexuellen missbrauch schützt,und ermittlungen
verweigert.

Staatsanwaltschaft Leipzig

Kommentar von lucas am 02.03.2010 06:46
...ja, und ich sitz hier in Mexico und lese und lese und alles kommt mir sehr bekannt vor.Man koennte locker Vergleiche anstellen zu dem
Land in dem ich jetzt lebe. Und das ist schlimm.
Ich frage mich nur ...was ist verdammt noch mal die Motivation solcher Juristen.. solche Leute davon kommen zu lassen? Hier ist es in der Hauptsache
Korruption, ein Krebsgeschwuer dieses Landes aber in Deutschland? Leider ist die deutsche Oeffentlich immer noch der Meinung "es kann nicht sein was
nicht sein darf" das koennte ein boeses Erwachen geben. 70% der Bevoelkerung haben laut Umfrage kein Vertrauen in unsere Justiz, eines der wichtigsten
Saulen dieser "Demokratur" und das ist hier aehnlich, da ist es egal wer am Zocalo in Mexico sitzt, ein Herr Calderon oder einer aus der Sinaloa Familie
wenn es erst mal soweit ist in unserem Land dann gute Nacht.
Herr Roth wir hatten vor Jahren mal Kontakt, es ging um die immerwieder bestrittene Behauptung es gaebe keine Jugomafia, wir wissen beide es gab sie und
es gibt sie noch.
Die Situation hier, wir haben hier ein weibliches Gegenstueck von ihnen, LIDIA CACHO, eine mutige Frau (Journalistin) die Folter, Vergewaltigung und Gefaengnis
ueber sich hat ergehen lassen und auch gegen einen Senador von Veracruz vorgegangen ist welcher als Kindersexzuhaelter galt, und ausgerechnet der Buergermeister
von Hamburg Ole v Beust hatte ihm letztes Jahr einen Besuch abgestattet. Ich frage mich, werden deutsche Amtstraeger nicht darueber Informiert mit wem sie es
zu tun haben, zumal der Senador den hamburger Buergermeister in seinen gerade stattfindenden Wahlkampf Instrumentalisierte? Wir deutsche die hier leben, nur Kopfschuetteln.
Wenn ich das hier alles so lese, bekommt man den Eindruck Deutschland ist nicht mehr weit weg von Mexico, obwohl ich es immer irgendwie geahnt habe.
Machen sie weiter Herr Roth, wir brauchen sie genauso wie Mexico eine Frau wie Lidia Cacho braucht.

Sonnige Gruesse aus Mexico
lucas
     

Staatsanwaltschaft Leipzig

Kommentar von Anonymer Benutzer am 19.07.2010 16:13
Der Röger geht noch soweit, dass er Geld vom Freistaat fordert, weil sein Name im Sachsensumpf auftaucht - mein Ex wird weiter geschützt und hat sich die zwei nächsten Kinder gekrallt - den stoppt keiner. Wenn es einen Sumpf gibt, dann jetzt mehr denn je. Ich gebe nicht auf, das bin ich meinem Sohn schuldig - ciao Sachsen - mir reicht es - allein was ich im Verfahren gegen die Journalisten Datt und Ginzel gesehen habe und die Figuren Buchner-Hohner und Herr Niemeyer und von Schnaars ganz zu schweigen - Frau Buchner Hohner hat eine hübsche Sozialwohnung zu vermieten in Leipzig Riemannstr. 52 - über 200qm mit 60 qm Dachterasse erbaut von Fördergeldern die die Stadt seltsamerweise nicht zurück will. Herr Dr. Klockzien hat dafür neuerdings ein chicke Website:"Rufmordopfer.de - da kann sich ja demnächst die ganze Riege aus Dresden mit hinzugesellen. Soviel Hohn und Spott, wie von Buchner-Hohner und Co kommt ist unerträglich, zur Krönung behauptet sie allen Ernstes: Der sächsische Rechnungshof irrt sich in Bezug auf die Riemannstr. - hat sie zur Süddeutschen Zeitung gesagt. Und ihr Mann war nie in einem Puff - ... seltsam, selbst in der Münzgasse gab es im selben Haus ein erotischen Massagesalon - warum packt keiner aus, warum werden Polizisten bevor sie als Zeugen beim AG Dresden aussagen von der OStA Dresden vernommen? Einer völlig anderen Behörde und natürlich zu Fragen, die 2 Wochen später am AG auftachen und dann die seltsame Besetzung vor Ort: der Staatsanwalt arbeitet u.a. für die Oberstaatsanwaltschaft, der Richter hat ein 01er Stelle eine Abteilung höher - jeder Mörder in diesem Land bekommt nur halb soviele Verhandlungstage Datt und Ginzel stehen wegen Verleumdng vor Gericht und haben schon 12 Tage hinter sich - mundtot machen ist das Ziel der sächsischen Justitz - das Gegenteil wurde bereits bewirkt: mittlerweile ist namhafte Presse vor Ort! Und in Leipzig erwirbt derweil die Mafia immer mehr Grundstücke - Danke mir reicht es.Der "nette" Nicola P.bekommt künftig keine Miete mehr von mir - mag sein, dass es immer wieder Trottel geben wird, denen egal ist, an wen sie zahlen - mir nicht. Danke Herr Roth für die Klarheit, die Sie mir verschafft haben. Ihr Buch kursiert durch Leipzig und immer mehr Leute wissen Bescheid. Weiter so!

Kommentar von Anonymer Benutzer am 19.07.2010 16:13

Kommentar von Anonymer Benutzer am 28.03.2011 17:54
Ja es ist erschreckend aber nicht hoffnungslos! Viele Opfer von damals haben aus Angst geschwiegen und viele Frauen (damals junge Mädchen) die heute Familie Mann und Kinder haben schweigen.... und wieder aus Angst und um zu vergessen!!! Die scheinbare und offensichtliche Hoffnungslosigkeit in dem ganzen verlogenen "Rechtsstaat".

Solange es ehrliche Menschen gibt ist es nicht verloren! Weiter kämpfen, keiner ist allein! Einige haben das letzte Wort noch nicht gesprochen und es werden ganz sicher mehr!

das hab ich gefunden ...

Zum Schweigen verurteilt?
Das Buch handelt von einer Jungen Frau die als jugendliches Mädchen gewaltsam zur Prostitution gezwungen, sexuell ausgebeutet, vergewaltigt und mißhandelt wurde. Wie sie 18 Jahre lang versuchte aus Angst und Scham zu vergessen, zu verdrängen und zu schweigen. Es beschreibt wie es ist wenn Opfer zu Täter gemacht werden. Wieviel Würde gesteht man einem Opfer zu?
    
Textauszug des Buches:

...Ich liebte es, während andere Fernsehen schauten, mich in Bücher zu vertiefen und fand dort eigentlich den ruhigen Ausklang des Tages was mir in dieser Zeit etwas schwerer viel, da ich mit den Gedanken meist doch ganz wo anders war. Als ich ins Wohnzimmer kam, zuckte mein Mann erschrocken zusammen. Nach fast 14 Jahren Ehe wusste und spürte ich sofort das etwas nicht stimmen konnte...

Als ich die Wohnzimmertür hinter mir schloss und auf den Fernseher sah, erkannte ich mich auf Bildern aus einer Zeit, die ich nach einem Klinikaufenthalt wieder einmal gekonnt verdrängt hatte.

Bilder von Demütigung, Folter und Schmerz.
Bilder von Vergewaltigungen, Qual und Gewalt.

Dieser Moment riss mir den Boden unter den Füßen weg. Ich schrie auf, brach zusammen und sah verzweifelt meinen Mann an. Ich kauerte auf dem Boden, zitterte und konnte kaum atmen...

Plötzlich war alles wieder da...

§ 1, Art.1 GGB Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlicher Gewalt.

Eine Junge Frau schildert ihre Geschichte aus der Sicht eines Opfers und dem Kampf damit Leben zu müssen. Von Beurteilung, Verurteilung, psychischer Qual. Um den Kampf sich selbst nicht aufzugeben und die Vergangenheit als einen Teil von sich zu akzeptieren. Wie Arbeit, Familie und Kinder zum Lebenselixier werden um sich selbst nicht aufzugeben. Sie schildert wie sie erst 18 Jahre danach damit zu leben lernt.

Täter frei... Opfer lebenslänglich...


Um dieser Frau nicht zu schaden habe ich keinen Link gesetzt und den Text kopiert!
Nichts ist verloren, diese gibt nicht auf!
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Die Generalstaatsanwaltschaft in Bulgarien war bis 2006 "eine Art terroristischer Organisation".
Die hochkarätig besetzte Konferenz beschäftigt sich mit den konkreten Problemen der Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität, zu der u.a. untrennbar Organisierte Kriminalität und Korruption gehören.
Es war ein großer Sieg für die Staatsanwaltschaft - der Prozess gegen Angehörige der Ismailovskaja-Mafia. Verurteilt wurden sie insbesondere auf Grund der Aussagen eines Kronzeugen. Sein Name ist Hajdarov.
Am Mittwoch wurde gemeldet, dass ein gesuchtes Mitglied der Ndrangheta in Dortmund verhaftet wurde. Doch der Name wurde nicht genannt. Wer ist der große Unbekannte?
Altbundeskanzler Gerhard Schröder tritt im Hamburger Wahlkampf auf, um den dortigen SPD-Kandidaten zu unterstützen. Und die Partei ist skrupellos genug, ihn zu präsentieren.
Wer sind eigentlich die neuen Finanziers von Facebook? In den Medien konnte man wenig darüber erfahren.
Xhavit HALITI ist ja eine prominente Figur im Kosovo, eng mit Thaci verbunden - irgendwie. Und er ist kühn. Während der Vorstellung des vernichtenden Berichts von Dick Marty in Paris über die Zustände im Kosovo, war er Zaungast.
Der ehrenwerte Ministerpräsident aus dem Kosovo
Wikileaks veröffentlichte aufschlussreiche Informationen zur Verbindung von Mafia und dem Kreml, insbesondere Putin
Vor knapp 14 Tagen hielt ich mich in Sofia auf. Grund war die Vorstellung des Buches "Gangsterwirtschaft".
Es gibt neue Hinweise darauf wer hinter dem Giftmord an Litvinenko steht und woher das Plutonium stammt
Martin Schulz, der Vorsitzende der Europäischen Sozialdemokraten im EU-Parlament, scheint in die Fußstapfen von Gerhard Schröder zu treten - was politisch-ethische Verantwortungslosigkeit betrifft.
Am 28. Oktober meldeten Hamburger Medien, dass es auf einer Luxus-Yacht nach einem heftigen Saufgelage zu einer Messerstecherei gekommen sei. Genannt wird das Opfer, ein Alexander D., der in der Vergangenheit große Geschäfte in Russland gemacht habe.
Die von der argentinischen Militärdiktatur begangenen Verbrechen des Verschwindenlassens und der Tötung missliebiger Oppositioneller und Gewerkschafter stellen Völkerrechtsstraftaten und eine Verletzung anerkannter Menschenrechte dar.
Kurz vor ihrem Staatsbesuch in Bulgarien erhielt Bundeskanzlerin Merkel einen Bericht des BND zu Bulgarien und Rumänien.
Bisher galt die Unterorganisation der UN, die in Wien ansässige UNODC als wichtiges Instrument des Kampfes gegen Organisierte Kriminalität und den internationalen Drogenhandel. Das wird sich jetzt ändern.
Wie die USA die Terrorgefahr instrumentalisieren - und die Medien anfangs mitspielten - dokumentiert der österreichische Grünen-Abgeordnete Peter Pilz.
Es gehört zum Ritual, dass jeder der sich mit der Mafia beschäftigt die obligatorische Frage gestellt bekommt: Werden Sie von der Mafia bedroht? Ja, wenn ich ein italienischer oder osteuropäischer Journalist wäre und dort lebe und arbeite.
"Mafia auf dem Vormarsch", schreibt heute die FAZ Sonntagszeitung und enthüllt, wonach es einen "geheimen Bericht des BKA gibt, der "dieser Zeitung" vorliegt. Das ist ein alter Hut.
Vierzig Milliarden Euro darf der deutsche Steuerzahler für die Skandalbank HRE wieder einmal bezahlen. Niemand fragt wer davon profitiert.
PEER STEINBRÜCK ZEIGT SEIN WAHRES GESICHT - DORT WO ER VORTRÄGE HÄLT.
Sarrazin ist ein Demagoge, ein Mann der die dumpfen Instinkte weckt. Wer von kulturell bedingten Genen spricht ist vom Antisemitismus nicht weit entfernt. Das hatten wir schon einmal.
Anscheinend hat die Hypo Alpe-Adria in Montenegro enge Geschäftsbeziehungen zu per Haftbefehl gesuchten Drogenhändlern unterhalten. Einer davon war Darko Sarkic
Oleg Deripaska ist auch in Europa ein mächtiger Oligarch. Doch wie kam er zu seinem Reichtum?
Ein Glücksfall ist für die Angestellten von Karstadt, dass sie einen seriösen Investor gefunden haben. Ganz anders wäre es gekommen, wenn der russische Investor aus St. Petersburg zum Zuge gekommen wäre
In einem der umstrittensten Hotels von Montenegro treffen sich derzeit europäische Top-Kriminalisten von Interpol. Auch die Führungselite des BKA ist anwesend. Und alle schmeicheln Montenegros Ministerpräsidenten. Ich schaue von außen zu.
Irgendwie klebt der bekanntlich nicht vorhandene Sachsensumpf, also die korruptiven und kriminellen Netzwerke in Sachsen, an einem hängen.
Männerfreundschaften und das Milieu
Wirtschaftskriminalität, Organisierte Kriminalität und Korruption werden endlich – wenn auch weit überwiegend von Außenseitern – als zusammengehörende Formen der kriminellen Ökonomie diskutiert.
In Russland lohnt es auf jeden Fall kriminell gewesen zu sein. Die Biografie von Leonid Bilounov ist dafür ein Beispiel.
Die georgische Mafia und ihre "Diebe im Gesetz" die in Europa, u.a. in Deutschland leben,wollen nicht nur eine georgische Subgesellschaft in Europa aufbauen, sondern mit dem kriminell erwirtschafteten Kapital die Regierung in Georgien stürzen
DAS NEUE BUCH
ZUSAMMENHÄNGE AUFZEIGEN DIE NICHT INS VORGEFASSTE DENKMUSTER PASSEN IST SEINE SACHE NICHT. BERNHARD HONNIGFORT SCHREIBT NUN, WIE ZU ERWARTEN, EBENFALLS ÜBER DEN STRAFPROZESS GEGEN DIE BEIDEN KOLLEGEN GINZEL UND DATT.
Cyperwar von Deutschland aus gegen russische Oppositionelle
Ich hatte wirklich nicht vor, mich noch einmal mit dem unsäglichen Sachsensumpf zu beschäftigen. Doch ein Prozess in Dresden, gegen die Kollegen Arndt Ginzel und Thomas Datt, wegen übler Nachrede, macht es leider notwendig.
ALT-Bundeskanzler Gerhard Schröder wird in einem Bericht der US-Presse nicht gerade in einem besonders positiven Licht skizziert.
Das Netzwerk der georgischen Mafia
Barbara Rosenkranz will für die FPÖ österreichische Bundespräsidentin werden. Das zeigt die Verkommenheit nicht nur einer Partei, der FPÖ
DIE ITALIENISCHE JUGEND DEMONSTRIERT GEGEN DIE MAFIA
Die Struktur der albanischen Mafia
Sie flüchten aus Afrika um ihrem Elend zu entkommen. Doch auf dem Weg nach Europa werden sie durch die Festung Europa in den Tod getrieben
Rolf Schälike soll nicht mehr über die Aktivitäten bestimmter Anwälte vor den Pressegerichten berichten dürfen.
Barbara Rosenkranz, Kandidatin der FPÖ zur kommenden Präsidentschaftswahl in Österreich und ihr Ehegatte sind entweder österreichisch verklebte Rechtsradikale oder einfach nur dumm.
Es war vorauszusehen, dass es Verbindungen zwischen Mario L. aus Stuttgart und dem Ndrangheta-Boss Franco Pugliese gibt. Franco Pugliese gibt das selbst zu.
In Italien ist es ein großer Skandal - wie ein Senator der Berlusconi-Partei mit Hilfe der Ndrangetha nicht nur Milliarden Euro gewaschen, sondern auch Wahlstimmen mit Hilfe der Ndrangheta in Deutschland fälschte.
Bericht über den Prozess in Sofia
Wenn Medien Handlanger der Regierung werden
Im Kosovo wird der 2. Jahrestag der Unabhängigkeit gefeiert- doch was gibt es eigentlich zu feiern?
Was verbindet die mit Panzern beladene und von Piraten entführte MS Faina mit Hamburg?
Beamter wegen Geheimnisverrats unter Anklage
Der bulgarische Ex-Innenminister Rumen Petkov klagt mich wegen eines Verbrechens an - eine Lachnummer
Warum soll eine in Deutschland ansässige Nichtregierungsorganisation mundtot gemacht werden?
Liechtenstein und die Staatsanwaltschaft Bochum
Die mexikanischen Drogenkartelle
UNO WIRFT BANKEN VOR DROGENGELDER GEWASCHEN ZU HABEN, UM ZU ÜBERLEBEN
WENN MEDIEN ÜBER DIE MAFIA BERICHTEN- DANN ÜBER DIE SOGENANNTE WETTMAFIA
BUSINESS CRIME CONTROL INITIATIVE NOBELPREIS FÜR PROFESSOR JEAN ZIEGLER
Leipzig - das Amtsgericht
WAS VERSTECKT SICH HINTER EINIGEN INVESTOREN, DIE AM NÜRBURGRING AKTIV WAREN?
2. Verhandlungstag in Leipzig am Mittwoch, den 25. November
Günther Oettinger erwartet ihn Brüssel kein idyllisches Paradies. Sein Heimatland war doch viel liebenswerter ihm gegenüber.
Die Gerichtsverhandlung vor dem Amtsgericht in Leipzig wegen übler Nachrede, die ich begangen haben soll, begann etwas verspätet.
Wenn ein Ministerpräsident seinen Posten aufgibt, gibt es viele Gründe.
Die Staatsanwaltschaft fühlt sich beleidigt
Müllabladeplatz Kalabrien
Der nordrhein-westfälische Innenminister Ingo Wolf (FDP) demonstriert wie er die Mafia bekämpft - durch Beamte die das Maul halten müssen.
Über eine Universität aus Rumänien und was Joachim Günther damit zu tun hat
Es ist doch gut zu wissen, in wessen Dunstkreis sich die Opel-Investoren oder zum Beispiel Gerhard Schröder tummeln.
OFFENER BRIEF AN DEN BULGARISCHEN MINISTERPRÄSIDENTEN BOYKO BORISOV
Die Polizei wusste nichts vom Neonazi-Bombenbauer!
Plasberg persönlich - was ein Ex-Richter und Anwalt von der Pressefreiheit hält
TEIL III. WIE DIE STAATSWALTSCHAFT IN DRESDEN TRICKSTE, UM DEN SACHSENSUMPF AUSZUTROCKEN
Welche Waffen wurden mit Wissen russischer Regierungsbehörden auf der Arctic Sea transportiert?
DAS WAHLERGEBNIS - EINE SCHANDE FÜR DIE DEMOKRATISCHE KULTUR
Zuhälter die Kinder zur Prostitution gezwungen haben, sie können sich des staatlichen sächsischen Schutzes sicher sein
WARUM DIESE JOURNALISTISCHE FEHLLEISTUNG?
WAS DIE MEDIEN ÜBER DEN SACHSENSUMPF NICHT BERICHTEN
Der durch einen Giftanschlag ermordete Alexander Litvinenko soll vermögend gewesen sein?
Teil 2: Hintergründe zum Cafè de Paris in Rom in der Via Veneto deren Besitzer und Strohleute jetzt von der Staatsanwaltschaft Probleme bekommen
Nachricht aus informierten Quellen
Endlich in Sizilien
Wikipedia scheint anscheinend ungeprüft jenen Raum zu geben, die bestimmte Interessen wahrnehmen, um Gegner zu diffamieren
Die Ermordung von fünf kurdischen Studenten in Kermanshan
Was erfährt der Reisende auf der Fahrt von Rom nach Kalabrien
Wie lebt eigentlich der Gasprom-Chef Alexei Miller?
EINE REISE NACH ITALIEN UND DIE SUCHE NACH DEM ZUSAMMENHANG VON WIRTSCHAFTS- UND FINANZKRISE UND DER MAFIA
SACHSENSUMPF UND 'NDRANGHETA
POSITIVE MELDUNGEN AUS DEM EU-BEITRITTSLAND BULGARIEN
Warum wohl erhält der FAZ-Journalist Reiner Burger eine Medaille?
Geld stinkt nicht - insbesondere wenn es aus Russland kommt
Tagung "Schattenmacht" in München
Der italienische Ministerpräsident liebt diese Fotos nicht.
DIE SKEPSIS DES WIRTSCHAFTSMINISTERS ZU GUTTENBERG
Eingebettet in Sachsen
Wahrheit oder Dichtung?
Schöne Satire über die Neonazis.
Opel und die russische Komponente Teil II
Warum liest man nichts über die Hintergründe der Investoren die OPEL retten wollen? Teil I
Dummheit oder in höherem Auftrag? Eine Geschichte vom sächsischen Verfassungsschutz
BEITRAG EINES RICHTERS ZUR KLASSE(N) JUSTIZ
Mafia in Deutschland -
Einblicke in die Kölner Mafia
München, Liechtenstein und der Oligarch Igor Makarov
6. Mai 2009 Eine etwas andere Information
Lukoil, Bulgaria and a climate of fear in Pravets
Wieder einmal etwas Neues vom Sachsensumpf oder Omertà in einem Bundesland
Bulgarien - Organisierte Kriminalität und ein EU Beitrittsland
Kalabresische Impressionen oder Mutmaßungen über die Ndrangheta
18. April - Schreiben und nicht Lesen
Milliardengeschäft Rotlicht
Von Zensur kann keine Rede sein
Musica della Mafia oder wie Journalisten und natürlich die Justiz die Mafia als Mythos befördern
Post aus Moskau
Mafia in Germany/ NEUES VOM TAGE UND DIE MAFIA IN DEUTSCHLAND
ORGANISIERTE KRIMINALITÄT Mafiöses Deutschland
Interview mit dem UNO DC Generaldirektor
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