Einblicke in die Kölner Mafia
Im WDR (wo denn sonst) lief in der Sendereihe "Die Story" ein beklemmender Bericht über die Mafiaszene in Köln, über das Wegschauen, und den Kampf der Polizei gegen die türkische und arabische Mafia in der Domstadt. Natürlich blüht in der allgemeinen mafiosen Kultur Kölns auch das Organisierte Verbrechen. Reden wir daher kurz noch über die kalabrische Mafia, die Ndrangheta in Köln und insbesondere den Clan Femia aus S. Maria del Cedro. Zu seinen kriminellen Aktivitäten gehört das sogenannte Videopoker und illegale Glückspiel. Gemunkelt wird über die engen Verbindungen zur Camorra, dem Clan Casalesi. In Köln residiert Calogero, der schon einmal ein Verkaufsnetz für Wetten in der Schweiz aufgebaut hatte. Sein Bruder Antonino arbeitet in Köln als Automatenaufsteller. Beiden gehört eine Firma. Aufgabengebiet ist das Aufstellen von Geldspielautomaten, Unterhaltungselektronik und der Verkauf von Einrichtungsgegenständen für Gastronomiebetrieben. Geld haben sie genügend, um ihren italienischen Landsleuten auch günstige Kredite zu vermitteln - in Zeiten der Wirtschaftskrise ein besonders lukratives Geschäft. Viele italienische Restaurants etc. sind inzwischen mit den Spielautomaten der Brüder V. ausgestattet.Nach Informationen des BKA wurden zudem mehrere Kontakte zwischen den Kölner Brüdern und Mitgliedern des Carelli-Clans festgestellt und zwar im Zusammenhang mit der Erpressung von Restaurantbesitzern. Schließlich geht es dabei ja auch um illegales Glückspiel. Das dadurch erwirtschaftete Geld wiederum dient u.a. der Kreditvergabe. Und das passt natürlich zu folgenden Film. Übrigens hat sich an der in dem Film gezeigten Situation bis zum heutigen Tag wenig verändert, abgesehen von einigen Personen.
Das ist der Film in Youtube.
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