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Im Kosovo wird der 2. Jahrestag der Unabhängigkeit gefeiert- doch was gibt es eigentlich zu feiern?

— abgelegt unter: ,

Der Journalist Carol Lupu hat im WDR einen hervorragenden Beitrag zur Geburtstagsfeier geliefert. Und er sieht keinen Anlass für irgendwelche Feiern - im Gegenteil. "Geburtstags-Standpauke: Seit zwei Jahren ist das Kosovo unabhängig Die zweite Kerze auf dem Geburtags-Schokoladenkuchen des Kosovo wird heute Abend ausgeblasen sein. Der Schokoladenguss mit dem die Probleme des Kosovo seit 12 Jahren – also seit dem Kosovo Krieg 1999 – überdeckt werden, der dürfte dem aufrichtigem Europäer magensauer aufstoßen. Um es gleich vorweg zu sagen. Diesen Landflecken als Staat anzuerkennen, war ein Fehler. Und damit der Fehler nicht auffällt, werden Milliarden für das Vertuschen ausgeben, gezahlt vom europäischen Steuerzahler. Das Baby wurde in die Welt gesetzt, jetzt will es gewickelt und gewogen werden.

Wer sich für die Region interessiert, hörte in den letzten Jahren viel Gutes. Alle Berichte, die internationale Organisationen von sich gaben, sprachen von Fortschritt. Das ist auch ganz klar, weil sie sich sonst selbst kritisieren würden. (Ach ja! da gab es eine Ausnahme, die heißt Tim Guldimann, ein Schweizer. Einst OSZE Leiter und der brachte einen nicht mit Schokolade gespickten Bericht heraus. Prompt war seine Zeit als Leiter abgelaufen - vorzeitig.)

Nach moderaten Schätzungen wurden von der EU für den zivilen Sektor 5,2 Milliarden Euro ausgeben. Vor zwei Jahren kam eine offizielle Zahl auf den Tisch: 1,2 Milliarden darf das Kosovo in 3 Jahren verpulvern, dieses Jahr wird die nächste Geberkonferenz Milliarden in die Region schießen, die so klein ist wie halb Hessen. Der Posten „Kosovo“ im EU-Budget gehört zu den größten, den die Europäer zu vergeben haben. Vergleicht man die Ausgaben mit anderen Krisenregionen der Welt, bekommt der Kosovare 12fach mehr als der Afghane.

Dummerweise kommt davon sehr wenig an. Hin und wieder eine frisch geteerte Straße und ein Kreisverkehr. Eine Kontrolle der Geldausgaben vor Ort, die gibt es bis jetzt nicht. Deswegen spekulieren Beobachter und sehen das Geld im dunklen Kanal zwischen korrupten Internationalen und korrupten Kosovaren verschwinden.

Wirtschaftlich und politisch gesehen ist in den letzten beiden Jahren die Situation schlimmer geworden. Offiziell liegt die Arbeitslosigkeit bei 50 Prozent, inoffiziell bei 70. Das Kosovo gehört mit Moldawien zu einer der ärmsten Regionen Europas. (Die Vertreter der internationalen Gremien haben im Ahtisaari-Plan und in der aufoktroyierten Verfassung dem Kosovo befohlen, dass es der wirtschaftsliberalste Platz Europas wird. Und so existiert der Raubtierkapitalismus neben größter Armut. Wer dort investiert darf ausbeuten. Dennoch gehen die kaum vorhandenen Investitionen in den letzten beiden Jahren zurück.)  Die Kosovo-Regierung hat einen vollen Staatshaushalt und ist nicht einmal in der Lage die Universitäten auf eine solide Basis zu stellen; soziale Gesetze anzuwenden, ein statistisches Amt einzurichten oder die Visafrage zu regeln. Wie rechtfertigt diese Westgnaden-Regierung vor ihren Bürgen die Unabhängigkeit von Serbien? Die Serben dürfen seit drei Monaten in den Schengen Raum reisen, die Kosovaren nicht, weil der Staat europäische Standards im Pass- und Grenzwesen nicht erfüllt.

Der ein oder andere wird sich noch an die BND Affäre erinnern, bei der Geheimdienstmitarbeiter von der Kosovoregierung verhaftet wurden. Ihnen wurde vorgeworfen, einen Anschlag auf ein UNO Gebäude geplant zu haben. Das Kosovo ist ein Tummelplatz der Geheimdienste, die allesamt Berichte erstellen. Es ist gefährlich daraus zu zitieren, weil damit Menschen durch Rufmord erledigt werden können. Da es der Berichte so viele gibt und wir sonst nur die Schokoladenseite präsentiert bekommen, soll das ein oder andere erwähnt sein: Auftragsmorde, die von kosovarischen Politikern ausgehen. Das Ausspionieren der Internationalen und der NATO durch Prostituierte und Putzfrauen - von der Polit-Mafia organisiert. Es wird einem der Geheimdienstberichte eindringlich geschildert, wie NATO Führer und ein mutmaßlichen Kriegverbrecher sich zum Besäufnis treffen. Wie die serbische Minderheit verfolgt wird, wie die Mafia Herr in der Politik ist und die Internationalen beeinflusst. Von all diesen Unregelmäßigkeiten wussten die anerkennenden Staaten noch vor der Geburt ihres Babys. Sie wissen auch, dass schätzungsweise 1,5 Millionen Mafia Euro täglich in das Kosovo fließen.

All das wäre ein Grund gewesen, das Kosovo nicht als Staat anzuerkennen. Es gab Alternativen dazu. Zum Beispiel Verträge über eine schrittweise Eigenständigkeit auszuhandeln. Damit hätte auch Serbien integriert werden können und würde keine Blokadehaltung einnehmen. Die jetzige Situation haben die anerkennenden Staaten verbockt. Sie pumpen nun die Milliarden in eine Region, in der die Organisierte Kriminalität einen eigenen Staat hat. Es ist höchste Zeit beim Ausblasen der zweiten Kerze, die harte Realität unter dem Schokoladenguss wahrzunehmen." Soweit der Beitrag von Carol Lupu.

Dazu noch ein Nachtrag:

Die kosovo-albanische Mafia ist auf dem Balkan, insbesondere im Kosovo der mehr oder weniger  einzig wachsende und profitable Wirtschaftsfaktor. Er ermöglichte in den letzten Jahren im Kosovo bereits die Wahlkampf- und Parteienfinanzierung, die Bestechung von politischen Funktionsträgern sowie die Finanzierung paramilitärischer Gruppen. Doch wer ist dafür verantwortlich? „Auffällig ist“, notierte ein hoher deutscher Polizeibeamter der im Kosovo die Organisierte Kriminalität bekämpfen soll, „dass bei all den Namen, die auf den OK-Dienststellen kursieren, es sich fast ausschließlich um ehemalige UÇK-Kommandanten, handelt. Sie  genießen in der Bevölkerung einen zum Teil heldenhaften Ruf, sie werden verklärt und sind unantastbar. Aussagen gegen sie sind Selbstmord.“

Kosovo-Unabhängigkeit

Kommentar von Anonymer Benutzer am 18.03.2010 22:15
Hier ging und geht es um sehr viel mehr, als nur die letzt-
endliche Anerkennung eines ausschliesslich von kriminellen
Familien-Clans regierten Vorgarten des Balkans. Dass dabei
aus Brüssel reichlich Gelder fließen, ist letztendlich auch
klar, sitzen dort doch ebenfalls kriminelle Handlanger, die
(und das ist trotz allen Ernstes der grösste Witz seit Jahrhunderten)aber auch wiederum nur gehorsame(sprich ge-
kaufte)Befehlsempfänger sind und einer Clique, die man
gemeinhin nur als SCHWERSTVERBRECHER an der Menschheit
bezeichnen kann, weisungsmässig unterstellt sind. Aber
nicht nur die sogenannte EU gehört zu den Instrumenten, die diese Verbrecher benutzen, auch UNO, Weltbank ,FED
und weitere (nur dem Namen nach) nationale und inter-
nationale Organisatioen und Einrichtungen werden scham-
und hemmungslos benutzt, um die Menschheit nach Belieben zu manipulieren. Der beste Beweis ist jetzt wiederum die
Besetzung der EU-Spitze durch kaum zu überbietende Nullen,
die lediglich als willige Werkzeuge installiert wurden.Wer das nicht glaubt kann ja auch mal bei infowars das Inter-
view mit einem englischen EU-Parlamentarier nachlesen, das
einen alleine schon zur Weißglut bringt, wenn man daran
denkt, mit welcher Selbstherrlichkeit hierzulande (nicht
etwa Staat) über die Köpfe der Bürger hinweg bezüglich
des sogenannten Lissaboner Vertrages entschieden wurde.
Hier drängt sich mir persönlich nur eine Frage auf:
Wem dient eigentlich diese Spezies meist undefinier-
barer Wesen, die sich als Politiker bezeichnen ?

Kosovo Anerkennung

Kommentar von Anonymer Benutzer am 18.07.2010 14:10
Die Anerkennung des Kosovo wurde von dubiosen EU- und US-Politfiguren durchgedrückt, deren eigene Interessen im Vordergrund standen. Im übrigen ein beispielloser Rechtsbruch wie ja der ganze Krieg nichts als eine Inszenierung zugunsten der amerikanischen Ordnungspolitik für die Region. Wird garantiert durch den "internatioamerikanischen" Gerichtshof sanktioniert. Hat die Kosovo-Mafia ja bereits ordentlich für Geld ausgegeben, ist zu vermuten.
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