Mafia in Deutschland -
Es gibt einige neue Informationen über die italienische Mafia in Deutschland. Natürlich sind es alles nur haltlose Gerüchte.
Im letzten Jahr berichteten die deutschen Medien ausführlich über den Müllskandal in Neapel und die zentrale Rolle die dabei die Camorra spielte. Das konnte man schöne Bilder sehen und das Problem war ja weit weg von Deutschland. Ein großer Teil des Mülls ist bekanntlich verschwunden. Und wo ist davon wiederum ein Teil gelandet? In Deutschland. Und zwar im Bundesland Brandenburg und wahrscheinlich auch in Sachsen-Anhalt. Tatsache ist, dass die Camorra, ganz legal natürlich, einen Teil des Mülls, vermischt mit ein wenig radioaktiven Abfällen, nach Deutschland verschoben hat. Und hier wurde der Dreck, mit tatkräftiger Unterstützung korrupter deutscher Müllentsorger und Angestellter von Genehmigungsbehörden, auf zahlreichen wilden Deponien verscharrt.
Irgendwie macht das verständlich, warum die Camorra perfekt gefälschte 50-Euroscheine in und um Berlin verteilt. Die Druckerpresse dafür steht in Neapel.
Ist eigentlich bekannt, dass an der Erstellung des Buches von Antonio Pelle, also dem fleißigen Unternehmer aus Duisburg, der vollkommen zu Unrecht in die Nähe der Ndrangheta gerückt wurde, ein Redakteur des Bayerischen Rundfunks mitwirkte? Ist das ein Grund, warum in dem Buch von Antonio Pelle, in dem es um die "Mutter der Ndrangheta", das Dorf San Luca geht, das Wort Ndrangheta überhaupt nicht vorkommt?
Und hat sich einmal jemand gefragt, warum sich als Anwalt des in Holland verhafteten Strangio, der beschuldigt wird, maßgeblich am Massaker in Duisburg beteiligt gewesen zu sein, ausgerechnet ein Anwalt aus Lörrach meldet und die Interessen von Strangio vertritt? Verhaftet wurde Strangio in Holland, sein Lebensmittelpunkt war Nordrhein-Westfalen. Sein Anwalt sitzt ganz im Süden, an der Grenze zur Schweiz. Merkwürdig.
Merkwürdig ist doch auch, dass der Richter am OLG Düsseldorf, der ein Urteil gegen das Buch von Petra Reski fällte - natürlich gegen Petra Reski - erklärte es sei unzulässig durch verwandschaftliche Nähe eine Nähe zur kalabrischen Ndrangheta zu unterstellen. Da zeigt sich das geballte Wissen über das Nichtwissen. Vielleicht braucht der Vorsitzende Richter einen gewissen Nachhilfeunterricht in Sachen Ndrangheta und Blutsbande. Und vielleicht übersetzt das Justizministerium das Buch "Fratelli di sangue" des Staatsanwalts Nicola Gratteri aus Reggio Calabria ins Deutsche und gibt es den Richtern in Düsseldorf als Pflichtlektüre. Um zu verstehen, was verwandschaftliche Beziehungen mit der Ndrangheta tatsächlich zu tun haben. Oder will man die Ignoranz und Blindheit dem Problem Mafia gegenüber weiter pflegen?
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kann man wirklich so blind sein???