WAS VERSTECKT SICH HINTER EINIGEN INVESTOREN, DIE AM NÜRBURGRING AKTIV WAREN?
Kriminalisten fragen immer dringender, ob und wann denn gegen die Verantwortlichen der Landesregierung ein Ermittlungsverfahren wegen Untreue eingeleitet wird.
Hintergrund ist das Finanzierungsmodell Nürburgring-Erlebniswelt, das den rheinland-pfälzischen Steuerzahler über 100 Millionen Euro kosten wird. Und das steht im Zusammenhang mit Vorgängen in Mexiko, also ziemlich weit von der Eifel entfernt:
Während in Deutschland um die Finanzierung des Nürburgrings gestritten wurde, ging und geht es in Mexiko um viel mehr.
„Es ist der Eindruck entstanden, das Pedro Fuentes Zaragoza und seine Stellvertreter, die versuchen das Land von Lomas del Poleo zu kontrollieren, ihre Aktivitäten im Konflikt mit den armen Menschen des Gebietes intensivieren. Die von Zaragoza angeheuerten und bezahlten Wachleute, zu denen Angehörige von Gangs aus Los Angeles und Mitglieder der Azteca-Gang in Juárez gehören, werden immer aggressiver und versuchen, amerikanische und mexikanische Menschenrechtsgruppen aus dem Gebiet zu entfernen.“[i] Inzwischen müssen selbst Anwälte, die die Interessen der übrig gebliebenen Bewohner von Lomas del Poleo vertreten, um ihr Leben fürchten. Einer von ihnen, Carlos Javier López, wurde 2008 erschossen, nachdem er gerade das Gericht in Chihuahua verlassen hatte, wo er wieder einmal vergeblich gegen die Bedrohungen der Dorfbewohner durch Schlägertruppen gerichtlich vorgehen wollte. Was das mit dem Nürburgring zu tun hat, darüber wird man heute, am Dienstag, durch die Medien sicher mehr erfahren.
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