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Wenn Medien Handlanger der Regierung werden

— abgelegt unter:

Über Facebook wurde ich auf einen Beitrag auf einem Blog von Berliner Journalisten (www.berliner-journalisten.com/blog/) aufmerksam gemacht. Leider fand dieser Beitrag kaum Beachtung bei den führenden Medienvertretern. Dabei zeigt er eine äußerst bedenkliche Entwicklung auf, an die sich jedoch schon viele Journalisten anscheinend gewöhnt haben.

Das ist der Beitrag: "In der Süddeutschen Zeitung vom 16.2. findet sich ein Beitrag von Jakob Augstein, dem Herausgeber der Wochenzeitung Der Freitag. Die Ausführungen beschreiben ein Treffen junger Journalisten mit der Kanzlerin. Augstein wörtlich: ” Was Angela Merkel da gesagt hat, war nur scheinbar von ergreifender sprachlicher und gedanklicher Schlichtheit. Es war bezeichnend dafür, dass Journalisten und Politiker sich heute mitnichten als Gegner verstehen, sondern als Partner.
Merkel hat zu den Journalisten geredet als seien sie Mitarbeiter einer Abteilung im Kanzleramt. Und wenn man es sich recht überlegt, kommt man zu dem Schluss: Ja, so sehen sich mehr und mehr Journalisten auch selbst. Und wenn das so weitergeht, dann braucht man in der Tat keine Journalisten mehr. Dann tun Pressesprecher es auch.”

Im Folgenden kommt Augstein auf einen Vorfall zu sprechen, der bisher wenig Beachtung in den Medien fand: Merkels Einladung der Chefredakteure
“Ein paar Monate zuvor, am 8. Oktober 2008, hatte es ein sonderbares Treffen gegeben, das in diesem Zusammenhang Erwähnung finden soll. Die Bundeskanzlerin hatte an jenem Tag die bedeutenden Chefredakteure der bedeutenden Medien eingeladen. Es war die Zeit, in die der Ausbruch der großen Finanzkrise fiel. Man findet keinen ausführlichen Bericht über dieses Treffen, der veröffentlicht worden wäre und überhaupt nur wenige Erwähnungen in den Archiven, nur hin und wieder einen Nebensatz, eine knappe Bemerkung. An einer Stelle liest man in dürren Worten, worum es an diesem Abend im Kanzleramt ging: Merkel bat die Journalisten, zurückhaltend über die Krise zu berichten und keine Panik zu schüren.” (Berliner Journalisten berichtete am 2.2.09 über dieses Geheimtreffen.)
“Sie haben sich daran gehalten, die Chefredakteure. Noch im Februar 2009, vier Monate später, wunderte sich die taz über die Medien: “Sie halten die Bürger bei Laune, auf dass diese stillhalten. Wie viel Geld bereits in die Banken gepumpt wurde, wie viele Milliarden Bürgschaftszusagen vergeben wurden (und wie viele Hartz-IV-Monats”löhne” das sind), das steht auch nicht in der Zeitung.”
Jacob Augstein: “Wenn Journalisten ihre Unabhängigkeit verlieren, werden sie zu Dienern. Zu Staatsdienern. Solche Journalisten braucht kein Mensch.”

Käuflichkeit

Kommentar von Nordmann am 27.02.2010 15:11
Stalin schuf nach der Machtübernahme einen gewaltigen Amtsapparat, weil er wußte, daß der Hund nicht die Hand beißt, die den Kühlschrank öffnet.

Für die Medien darf man wohl annehmen, daß Subjekte gewählt werden, die sich leicht einschüchtern lassen, oder auffällig sind durch leichte Käuflichkeit. Und wer sich einmal hat kaufen lassen, lebt in ständiger Furcht, daß die Verbindungen nach oben reißen könnten.

Pirvatisierter Verleumder: www.demda.de
(Impressum lesen)

wohl wahr

Kommentar von Anonymer Benutzer am 27.02.2010 17:51
Habe gestern das heute journal gesehen und ich hatte wirklich den Eindruck Klaus Kleber ist mehr ein Pressesprecher der bundesregierung als Nachrichtensprecher bzw. leitender Redakteur.
Den Eklat im Bundestag mit Rauschmiss der Linken hat er so brillant in seinen Bericht gepackt dass man am Ende versucht war zu glauben Bundestagspräsident Lammert hätte: UNS ALLEN
damit einen großen Dienst erwiesen.
Obwohl bekannt ist, dass die Mehrheit der Deutschen gegen die Beteiligung an diesem Angriffskrieg in Afghanistan ist, versteht er es, eine Atmosphäre zu verbreiten als wären alle seine Zuschauer der Meinung dies sei eine abwegige Position mit der man sich nicht weiter zu beschäfigen brauche. Die Slomka ist da übrigens noch eine Ecke dreister in iher Gestik und Mimik.

wohl wahr

Kommentar von horst dettweiler am 01.03.2010 12:04
wo das Denken aufhört, fängt die Demagogie an. Und so müsste man sich doch eher die Frage stellen, wer will denn wirklich wissen was los ist? Wenige. Wen mag die Masse lieber, den Arzt, der nach der Untersuchung sagt, alles in Ordnung oder den Arzt, der sagt, oh je, da müssen Sie aber einiges bei sich ändern?

horst dettweiler

Kommentar von Anonymer Benutzer am 07.03.2010 13:07
wo das Denken aufhört, fängt die Demagogie an
Ja da haben Sie recht, und ein Teil der Demagogie besteht auch darin Angst zu schüren:
Mein Gott was passiert wenn wir unsere Art des Wirtschaftens, unsere Art der Politikgestaltung ändern würden : Chaos , Anarchie Bürgerkrieg ?
All das wird unterschwellig heraufbeschworen, dabei würde es schon genügen einfach mal die grundsätzlichen Möglichkeiten unserer Rechtordnung anzuwenden und es würde sich einiges zum besseren wenden.
Aber die Verfilzung zwischen Konzernen , Politik , Medien und unsichtbaren Lobbyklüngeln ist wie eine riesige Krake, die das ganze Land überzieht und mit ihren vielen Fangarmen nur an der Beute interessiert ist, die sie sich unablässig in ihren gierigen Schlund zieht.

Geheimtreffen

Kommentar von Sebastian am 28.03.2010 09:21
Allein die Tatsache, dass sich hier geheim getroffen wird und die Bevölkerung vor unangenehmen (oder entlarvenden???) Tatsachen bewahrt wird, ist ein kleiner Skandal. Diese kleinen Skandale sind sicherlich schon lange und immer schon Standard im Verhältnis der Macht zu ihren Untertanen. Und es gibt keinen Aufschrei der Bevölkerung. Wie Vieh lässt sie sich in den Abgrund treiben. Hauptsache Futter und Fernsehen läuft!
Vorherige Einträge
Oleg Deripaska ist auch in Europa ein mächtiger Oligarch. Doch wie kam er zu seinem Reichtum?
In einem der umstrittensten Hotels von Montenegro treffen sich derzeit europäische Top-Kriminalisten von Interpol. Auch die Führungselite des BKA ist anwesend. Und alle schmeicheln Montenegros Ministerpräsidenten. Ich schaue von außen zu.
Irgendwie klebt der bekanntlich nicht vorhandene Sachsensumpf, also die korruptiven und kriminellen Netzwerke in Sachsen, an einem hängen.
Wirtschaftskriminalität, Organisierte Kriminalität und Korruption werden endlich – wenn auch weit überwiegend von Außenseitern – als zusammengehörende Formen der kriminellen Ökonomie diskutiert.
Die georgische Mafia und ihre "Diebe im Gesetz" die in Europa, u.a. in Deutschland leben,wollen nicht nur eine georgische Subgesellschaft in Europa aufbauen, sondern mit dem kriminell erwirtschafteten Kapital die Regierung in Georgien stürzen
ZUSAMMENHÄNGE AUFZEIGEN DIE NICHT INS VORGEFASSTE DENKMUSTER PASSEN IST SEINE SACHE NICHT. BERNHARD HONNIGFORT SCHREIBT NUN, WIE ZU ERWARTEN, EBENFALLS ÜBER DEN STRAFPROZESS GEGEN DIE BEIDEN KOLLEGEN GINZEL UND DATT.
Ich hatte wirklich nicht vor, mich noch einmal mit dem unsäglichen Sachsensumpf zu beschäftigen. Doch ein Prozess in Dresden, gegen die Kollegen Arndt Ginzel und Thomas Datt, wegen übler Nachrede, macht es leider notwendig.
Das Netzwerk der georgischen Mafia
DIE ITALIENISCHE JUGEND DEMONSTRIERT GEGEN DIE MAFIA
Sie flüchten aus Afrika um ihrem Elend zu entkommen. Doch auf dem Weg nach Europa werden sie durch die Festung Europa in den Tod getrieben
Rolf Schälike soll nicht mehr über die Aktivitäten bestimmter Anwälte vor den Pressegerichten berichten dürfen.
Barbara Rosenkranz, Kandidatin der FPÖ zur kommenden Präsidentschaftswahl in Österreich und ihr Ehegatte sind entweder österreichisch verklebte Rechtsradikale oder einfach nur dumm.
Bericht über den Prozess in Sofia
Wenn Medien Handlanger der Regierung werden
Was verbindet die mit Panzern beladene und von Piraten entführte MS Faina mit Hamburg?
Der bulgarische Ex-Innenminister Rumen Petkov klagt mich wegen eines Verbrechens an - eine Lachnummer
Liechtenstein und die Staatsanwaltschaft Bochum
UNO WIRFT BANKEN VOR DROGENGELDER GEWASCHEN ZU HABEN, UM ZU ÜBERLEBEN
Leipzig - das Amtsgericht
2. Verhandlungstag in Leipzig am Mittwoch, den 25. November
Die Gerichtsverhandlung vor dem Amtsgericht in Leipzig wegen übler Nachrede, die ich begangen haben soll, begann etwas verspätet.
Die Staatsanwaltschaft fühlt sich beleidigt
Müllabladeplatz Kalabrien
Der nordrhein-westfälische Innenminister Ingo Wolf (FDP) demonstriert wie er die Mafia bekämpft - durch Beamte die das Maul halten müssen.
TEIL III. WIE DIE STAATSWALTSCHAFT IN DRESDEN TRICKSTE, UM DEN SACHSENSUMPF AUSZUTROCKEN
DAS WAHLERGEBNIS - EINE SCHANDE FÜR DIE DEMOKRATISCHE KULTUR
Zuhälter die Kinder zur Prostitution gezwungen haben, sie können sich des staatlichen sächsischen Schutzes sicher sein
WAS DIE MEDIEN ÜBER DEN SACHSENSUMPF NICHT BERICHTEN
Der durch einen Giftanschlag ermordete Alexander Litvinenko soll vermögend gewesen sein?
Teil 2: Hintergründe zum Cafè de Paris in Rom in der Via Veneto deren Besitzer und Strohleute jetzt von der Staatsanwaltschaft Probleme bekommen
Endlich in Sizilien
Was erfährt der Reisende auf der Fahrt von Rom nach Kalabrien
EINE REISE NACH ITALIEN UND DIE SUCHE NACH DEM ZUSAMMENHANG VON WIRTSCHAFTS- UND FINANZKRISE UND DER MAFIA
POSITIVE MELDUNGEN AUS DEM EU-BEITRITTSLAND BULGARIEN
Geld stinkt nicht - insbesondere wenn es aus Russland kommt
Tagung "Schattenmacht" in München
DIE SKEPSIS DES WIRTSCHAFTSMINISTERS ZU GUTTENBERG
Eingebettet in Sachsen
Opel und die russische Komponente Teil II
Warum liest man nichts über die Hintergründe der Investoren die OPEL retten wollen? Teil I
BEITRAG EINES RICHTERS ZUR KLASSE(N) JUSTIZ
Einblicke in die Kölner Mafia
München, Liechtenstein und der Oligarch Igor Makarov
6. Mai 2009 Eine etwas andere Information
Wieder einmal etwas Neues vom Sachsensumpf oder Omertà in einem Bundesland
Kalabresische Impressionen oder Mutmaßungen über die Ndrangheta
18. April - Schreiben und nicht Lesen
Milliardengeschäft Rotlicht
Von Zensur kann keine Rede sein
Musica della Mafia oder wie Journalisten und natürlich die Justiz die Mafia als Mythos befördern
Post aus Moskau
Mafia in Germany/ NEUES VOM TAGE UND DIE MAFIA IN DEUTSCHLAND
Gazprom und die italienische Mafia/Gazprom and the Italian Mafia
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