Wikipedia scheint anscheinend ungeprüft jenen Raum zu geben, die bestimmte Interessen wahrnehmen, um Gegner zu diffamieren
Bis vor kurzem habe ich über meine Person in Wikipedia die Schlagzeile "Nichteinhaltung der journalistischen Sorgfaltspflicht" nur das gelesen, was 1999 mit einem meiner Bücher geschah und dann natürlich mein vermutetes Engagement im Zusammenhang mit dem sogenannten Sachsensumpf. Nun weiß ich, dass ich viele Gegner habe - eigentlich nur bei kriminellen Strukturen, deren Anwälte, einigen wenigen neidischen Journalisten und einem rührigen Anwalt der vorgibt, auch journalistisch tätig zu sein. Inzwischen konnte das Problem gelöst werden - nachdem ich Wikipedia auf die grobe Einseitigkeit hingewiesen habe. Aber der Vorgang ist trotzdem bedenklich.
Aber das sie Wikipedia nun als Instrument zur Denunzierung benutzen können - das hätte ich nicht erwartet. Zum einen werden plötzlich bestimmte Informationen, die zuvor zu lesen waren, weggelassen. Und das übrige Geschreibsel ist so eindeutig tendenziös wenn behauptet wird, ich hätte mich "an der Schaffung des sogenannten Sachsensumpfes beteiligt."
Allein die Wortwahl (und die Dummheit die sich dahinter versteckt) hätte auffallen müssen. Dabei ist allgemein bekannt, dass für die Partei Die Linke" und "Die Grünen" im parlamentarischen Untersuchungsausschusses zum Sachsensumpf die Frage, ob es einen Sachsensumpf gibt, immer noch nicht geklärt ist., nachzulesen übrigens in fast allen Zeitungen, abgesehen von Frankfurter Rundschau und Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Und vergessen wird, dass nicht nur gegen mich, sondern weitere Journalisten und Journalistinnen, auch von Zeit-Online, Strafverfahren eingeleitet wurden.
Vergessen wir auch nicht, dass seit einigen Tagen gegen den Dresdner Spiegel-Redakteur Steffen Winter der Vorwurf erhoben wird, er habe Drogen in einem seiner Mietwagen transportiert. Winter hatte kritisch über den Sachsensumpf berichtet und war auch ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten. So geht das im Sachsenland.
Man hätte ja über der Schlagzeile "Nichteinhaltung der journalistischen Sorgfaltspflicht" (bin ich hier ein so bedeutsamenes Aushängeschild?) die Urteile gegen führende Medien, ob Springer oder andere führende Medien im Landgericht Berlin oder Hamburg zitieren können. Da bin ich ja ein Waisenknabe. Sicher ist nur, dass ich noch nie jemanden beschuldigt habe, der nicht Dreck am Stecken hatte. Die Frage war nur die Beweisbarkeit. Ich weiß leider nicht, wie ich auf diesen Wikipedia-Eintrag reagieren soll.
Aber vielleicht können die Leser und Leserinnen meines Blogs helfen, auch wie man bei Wikipedia zumindest Waffengleichheit herstellen kann. Oder überlassen wir dieses Gebiet den Strohleuten irgendwelcher dubioser Interessenvertreter? Interessant ist ja auch, dass ich unter dem Schlagwort Verschwörungstheorie zusätzlich eingetütet werde. Ebenso merkwürdig ist, dass Business Crime Contral als "Interessengemeinschaft" deklariert wird und nicht, wie sonst überall, als NGO. Es ist ja so eindeutig woher diese Einträge kommen, dass es eigentlich auch bei Wikipedia auffallen sollte.
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Jürgen Roth gebührt mehr als Dank und Lob
Da sind sie nun, die neuen Inquisitoren, die sich scheinbar anonym hinter dem Internet verstecken, und das Informationssystem Wikipedia nutzen, um Jürgen Roth auf perfide Art und Weise zu diffamieren. Mir sind viele Beiträge in Wikipedia bekannt, die ich wegen der Finanzkrise heranzog. Selbst der Beitrag über die Dresdner Bank, sicher nicht von einem Bankmanager geschrieben, ist so hervorragend, da er auch sehr ausführlich die Verwicklung der Bank in das Dritte Reich, die Finanzierung der Eroberungsfeldzüge, des Baus von KZs und anderes mehr, behandelt.
Der Beitrag über Jürgen Roth, der auch Mitglied in Business Crime Control und Herausgeber des BCC-Magazins ist, "Nichteinhaltung der journalistischen Sorgfaltspflicht" sieht nicht nur aus wie die Abschrift aus einer listenähnlichen Kladde, sondern die Aufzählung dient der Diffamierung eines gegen die Mafia engagierten Journalisten, Schrifstellers, Autoren und sucht ihresgleichen in dieser Internetbibliothek. Dies ist auch ein Schlag in das Gesicht jedes Streiters für soziale Gerechtigkeit, jedes Menschen, der sich den scheinbar Allmächtigen entgegenstellt, und darüber informiert, welcher Schaden der Demokratie durch die Mafia in Deutschland bereits entstanden ist. Im Jahre 2009 ist es nicht mehr nötig, daß man das geschriebene Wort in Form des Buches wie die Nazis 1933 dem Scheiterhaufen überantwortet. "Verbrannte" Dichter schafft man einfach dadurch, daß man den Druck eines Buches per Anrufung eines willfährigen Gerichtes zu verhindern sucht oder gar per einstweiliger Verfügung die Einschwärzung nicht genehmer Passagen einklagt, oft verbunden mit Geldstrafen gegen kritische Autoren bis hin zur existenziellen Vernichtung.
Der Verfasser dieses Wikipedia-Beitrages, anonym, dreist und feige zugleich, scheint auf vorgeschobenen Posten zu sein, mit klarem Motiv, denn er machte sich, vielleicht noch gegen eine stattliche Honorarnote zum Werkzeug der Mafia, die nicht nur überall in Europa sondern schon lange auch in Deutschland angekommen ist.
Es ist das besondere Verdienst von Jürgen Roth und seiner jahrelangen Recherchen, deren Ergebnisse oft zu Bestseller wurden, die Verwicklung von Wirtschaft, Banken, Politik und Justiz, gleichsam Humusboden, der das Eindringen und Wachsen der Mafia erst möglich machte und aktuell begünstigt, beim Namen genannt zu haben. Dabei setzte er den Stachel stets tief an und blieb nicht bei sozialkritischen Streicheleinheiten, die andernorts von den genannten Kreisen nur belächelt werden, da sie nichts an ihren kriminellen Machenschaften ändern. Und dieser Stachel schmerzt und zeigt Wirkung. Helfen wir dazu beizutragen, hier in Deutschland jenen Leuten nicht nur den Spiegel vorzuhalten, sondern breit, insbesondere in den Gewerkschaften, bei den Betriebsräten über die Gefahr Mafia zu informieren. Nutzen wir die hervorragenden Bücher und Websites von Jürgen Roth und anderer Autoren. Wir sind aktives Handeln, einer wirksamen Zivilcourage nicht nur der demokratischen Gesellschaft schuldig sondern insbesondere der Zukunft der Kinder hier und überall. WP