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ZUSAMMENHÄNGE AUFZEIGEN DIE NICHT INS VORGEFASSTE DENKMUSTER PASSEN IST SEINE SACHE NICHT. BERNHARD HONNIGFORT SCHREIBT NUN, WIE ZU ERWARTEN, EBENFALLS ÜBER DEN STRAFPROZESS GEGEN DIE BEIDEN KOLLEGEN GINZEL UND DATT.

— abgelegt unter:

Immerhin muss man ihm zugestehen, dass er bei den Verhandlungen in Dresden anwesend war. Und daher schrieb er am Samstag auf der Medienseite der Frankfurter Rundschau einen Bericht. Unheimlich ausgewogen. Zwar hatte er, wie seine Kollegin Schlottmann, ausführlich mit der Staatsanwaltschaft kommuniziert und irgendwie war das Du herauszuhören. Und selbstverständlich hat er kein einziges Wort mit den angeklagten Journalistenkollegen gesprochen. Auch nichts darüber geschrieben, was die "Angeklagten" und ihr Anwalt an Argumenten vorbrachten. Das würde ja nicht ins Weltbild passen.

Allein die Überschrift zeigt, über welche literarischen Qualitäten der Autor verfügt: "Der Sumpf, der eine Ente war". Bei solch einer Überschrift kann es im Verlauf des Artikels schon mal passieren, dass man einen der Zeugen, einen Richter a.D., als Günther Schnars beschreibt, obwohl es richtigerweise Günther Schnaars heißen müsste. Und der Journalist bemerkt feinsinnig, dass die beiden Journalisten "sich mit messdienerhaftem Eifer Notizen machen, ao als seien sie Prozessbeobachter und nicht die Angeklagten". Das ist aber eine kluge Formulierung!

Herrn Honnigfort wäre genau das einmal zu empfehlen gewesen - sich Notizen zu machen von den Prozess zu machen, auch was sich so im Umfeld getan hat, wenn sich Richter, Staatsanwälte und andere hochstehende Juristen, also Vorgesetzte des verhandelnden Richters, treffen. Auch von dem, was während des Prozesses von den Anwälten der beiden "Angeklagten" vorgetragen wurde. Irgendwie drängt sich der Eindruck auf, dass die beiden Kollegen deshalb von Honnigfort journalistisch gemobbt werden, weil sie sich nicht an die offiziellen Verlautbarungen der Staatsanwaltschaft gehalten haben, sondern selbst recherchierten und dabei - wie andere Kollegen auch - auf Widersprüche aufmerksam machten. Doch wer Aussagen der Staatsanwaltschaft als unantastbare Wahrheiten ansieht, von dem ist natürlich nichts anderes zu erwarten. Gut, dem journalistischen Ethos widerspricht das zwar - aber der spielt da hinten in Sachsen ja bei bestimmten Medienvertretern wahscheinlich keine große Rolle. Irgendwie erinnert das ein wenig an längst überwunden geglaubte Zeiten der absoluten Staatshörigkeit.

Deshalb durfte dann am Ende des Artikels nichts von dem fehlen, wass Honnigfort bereits in den letzten Jahren hingeschmiert hat: Der Sachsensumpf ist eine Melange aus Hysterie, Halbwahrheiten, Gerüchten und Verschwörungstheorien.

Nur kurz zur Erinnerung. Alle Fälle des Verfassungsschutzen die untersucht wurden, ob italienische OK, Rockerbanden oder russischen OK sind bis heute unbeanstandet geblieben. Nur jener brisante Teil, der sich mit dem Leipziger Filz beschäftigte, in dem auch Politiker und Juristen verstrickt sein sollen, ist bis heute eben nicht vollkommen aufgeklärt. Und weil das so ist wird es in der Zukunft einen zweiten Untersuchungsausschus zum Sachsensumpf geben, einberufen von der Partei die Linken wie der Partei Die Grünen. Und auch die SPD wird diesen Untersuchungssausschuss unterstützen.

In den sächsischen Medien wurde das berichtet. Im Artikel von Herrn Honnigfort fehlt dazu jeder Hinweis. Das würde ja seinen gesamten Artikel mit einem Schlag als vollkommen unglaubwürdig hinstellen. Schade nur das  die FR einem solchem Journalisten  eine Bühne bietet.

Warum fehlen wichtige Tatsachen ?

Kommentar von Anonymer Benutzer am 18.04.2010 18:22
Wer immer auch welche Notizen gemacht haben mag und wie wichtig es auch immer sein mag, die Qualität eines journalistischen Artikels daran messen zu wollen, ob ein Name richtig geschrieben wurde oder nicht, die entscheidende Frage ist, warum erwähnen Sie nicht folgende wesentliche Tatsachen, die in allen Berichten über die Gerichtsverhandlung - auch in dem Bericht, den sie hier angreifen - genannt werden ? Die beiden Journalisten sollen bestritten haben, dass die beanstandeten Passagen von ihnen stammen und sie sollen angegeben haben, den Bericht auch nicht autorisiert zu haben.
Statt diese Tatsachen zu benennen, hören Sie lieber irgendwie ein Du heraus. Mit überzeugender Argumentation hat das wirklich nichts zu tun.

Seien Sie nicht naiv!

Kommentar von jurij am 18.04.2010 19:17
In den Zeitungen stand das nicht, aber wenn Sie im Gerichtssaal zugehört hätten, hätten Sie aus der Erklärung der Anwälte der beiden Journalisten erfahren können, dass sie - so sagen sie zumindest - einen Recherchebericht zugeliefert haben, in dem Günther Schnaars gar nicht enthalten war. Viel interessanter ist aber, dass die Anklage der Staatsanwaltschaft eben nicht folgend Informationen des SPIEGEL-Artikels in Frage stellt: Zwei Ex-Prostituierte aus dem JASMIN haben zwei Richter als Freier wiedererkannt - auf Bildvorlagen bei der Staatsanwaltschaft. Beide Richter dementierten (im SPIEGEL). Weil der Artikel abgegrenzt formulierte - sich weder die Aussagen der Ex-Prostituierten noch die der Richter zu eigen machte - gab es keine Möglichkeit, dagegen juristisch vorzugehen. Als intimer Kenner des juristischen Apparats weiß ich, wie die Staatsanwaltschaft und Herr Niemeyer überlegt haben, gegen die SPIEGEL-Autoren doch noch strafrechtlich vorgehen zu können. Man suchte sich Randbemerkungen, insinuierte, sie seien als in den Vernehmungen gefallen zitiert, dort aber nicht gefallen - zum ganzen Hergang demnächst mehr; gern hier an dieser Stelle. Und weil Presserecht die Recherchen der Journalisten nicht gestoppt hätte, sollte es sie persönlich treffen. Das geht am wirkungsvollsten mit Strafrecht - egal, ob es zur Verhandlung, zur Verurteilung, zum Vergleich oder zu einem Freispruch kommt. Solche Sachen beschäftigen Beschuldigte wochen- und monatelang, das wissen die Kollegen in Dresden.

Ich frage mich immer, ob Günther Schnaars - bei uns bekannt und berüchtigt für seine raschen Urteile - auch gegen den SPIEGEL geklagt hätte, wenn dort nicht gestanden hätte, dass eine Ex-Prostituierte ihn als "Geschäftsfreund" des Bordellbetreibers erkannt habe, sondern: Er, Schnaars, soll laut Aussage einer Ex-Prostituierten zweimal in einem Cafe gesprochen haben, wobei sie sich abseits setzen musste. So steht es nämlich im Protokoll ihrer ersten Vernehmung. Schnaars bestreitet ja das Ganze, will vor seinem Wechsel nach Leipzig nur einmal zuvor in der Stadt gewesen sein. In ihrer dritten Vernehmung hat die Frau übrigens auf Nachfrage bestätigt, dass "Geschäftsfreund" ihrer Wahrnehmung nach der treffende Begriff sei. Um den beiden freien Journalisten, die jetzt vor Gericht stehen, so richtig eine reinzuhauen - sie hatten Schwürzer und Kohle sachlich, aber hart in einem Beitrag für ZEIT Online kritisiert -, wurde der Polizeipräsident von Leipzig als Anzeigeerstatter auserwählt. Die beiden Polizeibeamten, die laut Schwürzer und Kohle verleumdet worden sein sollen, weigerten sich nämlich, Anzeige gegen die Journalisten zu erstatten. Die Staatsanwaltschaft hatte sie zwischen den Zeilen nämlich vor die Wahl gestellt: Entweder zeigt ihr die Journaillen an oder ihr bekommt selbst ein Verfahren dran. Und man bediente sich eines weiteren juristischen Kunstgriffs: Man erklärte Fragen, die der ZEIT-ONLINE-Beitrag stellte, einfach zu Tatsachenbehauptungen.

Ich habe ja immer gehofft, dass unser neuer liberaler Justizminister Schwürzer und Kohle solchen Unsinn nicht durchgehen lässt. Aber er will sich wohl mit der CDU-Mehrheit nicht anlegen. Vor allem aber: Er will die Unabhängigkeit der Staatsanwaltschaft garantieren, obwohl sie bislang öfter alles andere als frei und selbstbestimmt gearbeitet hat. Ich schäme mich so, dass ein Wolfgang Schwürzer leitender Oberstaatsanwalt ist.

.

Kommentar von Anonymer Benutzer am 18.04.2010 19:16
Ja sicher Herr Roth, was da abgeht ist übel.
Der Sachsensumpf wurde nicht mal ansatzweise widerlegt. Keine einzige Beschuldigung von Bedeutung wurde widerlegt. Keine einzige!
Und was Honnigfort macht ist schon von vornherein eine Schweinerei, weil er es nicht mal für nötig hält wenigstens so zu tun als wäre er ein neutraler Berichterstatter.
Er spricht nicht mit den Angeklagten - aber über sie.

Natürlich ist das „Es gibt keinen Sumpf“ eine Lüge. So gut wie keine Aussage der Aufklärer wurde widerlegt. Man lese den öffentlich zugänglichen Teil des Weitemeier-Berichts. Dieses Kunstwerk geht auf die wesentlichen Beschuldigungen gar nicht erst ein, so dass von einer Widerlegung schon deshalb keine Rede sein kann.
Selbst der größte Teil des leipziger Filzes wurde nicht widerlegt.

Wie auch?
Tatsache ist nun mal, dass die Auftraggeber des Mordanschlages auf Klockzin bis heute nicht bestraft sind (das Verfahren wurde gegen Geldbuße eingestellt).

Auch dass die Justizangestellte Barbara Beer (nachdem sie mit dem Reporter Heinz Fassbender gesprochen hat) ermordet wurde und die Mörder (wundert sich jemand?) bis heute nicht verurteilt sind, wurde nicht widerlegt.

Genauso die Machenschaften um KHK Georg Wehling.

Tatsache ist auch, dass die Justiz die Kinderficker des Bordell Jasmin nicht mal gesucht hat.
Was schon merkwürdig ist. Denn zum einen ist die Staatsanwaltschaft (Legalitätsprinzip) zur Aufnahme der Ermittlungen verpflichtet, wenn die über den Verdacht von Straftaten Kenntnis erhält.
Noch mehr wundert, warum im Verfahren gegen Bordellbetreiber Wüst die Frage nach den Kinderfickern konsequent nicht gestellt wurde.
Richter Niemeyer hat ja in der Verhandlung einige Zeugen und den Angeklagten befragt. Und beim normalen Verlauf jeder Befragung kommt man automatisch zur Frage nach der Person der „Kunden“ dieses Bordell. Ich kann mir nicht vorstellen dass es Zufall ist, wenn Niemeyer diese Frage konsequent umgeht. Im Gegenteil, ich vermute dass er die Befragung so plante, dass diese Frage auf jeden Fall nicht gestellt wird. Denn jedem normalen Menschen wird doch schlecht wenn er von dem Missbrauch hört. Die Frage „Wer war das?“ liegt jedem auf der Zunge, dass man die eigentlich nicht vergessen kann.
Das gleiche gilt ebenfalls für die Staatsanwaltschaft.
Über die Gründe lässt sich trefflich spekulieren. Jedenfalls erscheinen in diesem Licht die Aussagen der ehemaligen Zwangsprostituierten nicht ganz so falsch als wie von Honnigfort & Co. dargestellt.

Selbstverständlich geht Honnigfort mit keinem Wort auf Niemeyers seltsames Desinteresse an der Person der Kinderficker ein.
Und freundlicherweise hat die FR zu diesem Artikel auch die Online-Leserbriefseite geschlossen gehalten. Klar, hätte ja keinen Sinn im Artikel die naheliegenden Fragen auszublenden, wenn die über den Umweg der Lesermeinung dann doch hoch kommen.

Aber wie sieht´s mit Ihnen aus, Herr Roth?
Könnte es sein, dass Ihr Aufklärungswille in Wirklichkeit nicht ganz so ausgeprägt ist?
Ist es möglich, dass Sie gar nicht mal so unfroh sind über den Sumpf?
Könnte es sein, dass Sie auch nur ihr eigenes Süppchen kochen?

:

Kommentar von Anonymer Benutzer am 19.04.2010 09:29
Ich kann annonymer Benutzer vom 18.04. 19:16 nur zustimmen. Der Sachsensumpf sollte aufgeklärt werden. Das sollte man aber Leuten überlassen, die die Sachlage klar und deutlich erfassen und bewerten und nicht Herrn Roth mit seinen Andeutungen, Unterstellungen, verschwörungstheoretischen Annahmen und seiner unlogischen Aneinanderreihung von Gedankenfetzen.

:Kommentar Anonymer Nutzer 19.4.2010 09.29

Kommentar von Anonymer Benutzer am 20.04.2010 10:37
Würden Leute wie Sie einen derartigen Sumpf aufzuklären
haben, würde erst gar keine Aufklärung in Gang kommen, nehme
ich mal schlichtweg an. Ganz offensichtlich gehören Sie
selbst zu der genannten Gruppe von "Fachleuten" die die Sach-
lage klar und deutlich erfassen. Fragt sich nur, aus welcher
Sicht denn. Man kann in allen Dingen geteilter Meinung sein,
sicherlich in diesem Falle auch über Herrn Roth. Aber eines
ist sicherlich unbestreitbar, gäbe es solche Leute nicht,
wäre die Sache schon von Anfang an "eingeschlafen worden".
Es gibt übrigens anscheinend nicht nur diese Missstände,
wie man den Aussagen eines angeblich ehemaligen Richters
am Landgericht Stuttgart, Namens Fasel , entnehmen kann.
Oder sind die im Internet hierüber verbreiteten Berichte
unwahr oder getürkt ?

Journalistenprozess/ Berliner Zeitung

Kommentar von Anonymer Benutzer am 20.04.2010 16:46
Mit dem Prozess gegen die beiden Leipziger Journalisten beschäftigt sich heute auch die Berliner Zeitung. Der nächste Sachsensumpfausschuss sollte unbedingt auch die Arbeit der Dresdner Staatsanwälte Schwürzer und Kohle unter die Lupe nehmen. "Sachsen-Sumpf: Die Dresdner Staatsanwaltschaft forderte Polizeibeamte reichlich unverhohlen dazu auf, Anzeige zu erstatten, damit die Staatsanwaltschaft gegen die Journalisten strafrechtlich vorgehen kann."
http://www.berlinonline.de/[…]/index.html
 

Journalistenprozess/ Berliner Zeitung

Kommentar von horst dettweiler am 21.04.2010 07:35
Daß die Frösche, die sich mit allerlei rechts- und unrechtsstaatlichen Mitteln weigerten, ihren Sumpf trocken zu legen, selbst ein Bein stellen würden, war doch anzunehmen. Bald wird es wohl bei Frank Plasberg wieder ein Froschkonzert geben.

Journalistenprozess/ Berliner Zeitung

Kommentar von Anonymer Benutzer am 21.04.2010 13:24
Hallo Herr Dettweiler, sicherlich wird es wieder eine Schmieren-
komödie bei einer dieser wandelnden Sprechblasen geben, ob sie
nun Plasberg , Will, Beckmann oder gar diese Witzblattfigur
Kerner nehmen, es nimmt sich ohnehin nichts. Man könnte diesen ganzen Haufen von systemkonformen Trittbrettfahrern ohnehin in
jede Grössenordnung erweitern, zählen Sie doch alle zu den Stützen der sog. Demokratie. Was sich in all diesen Vorgängen widerspiegelt ist allerdings etwas ganz anderes. Sie schreiben von rechts- oder unrechts- s t a a t -lichen Mitteln. In einem S t a a t, sehr geehrter Herr Dettweiler, gibt es immer jeman-
den der für derlei Dinge die Verantwortung zu tragen hat. Was
ist aber in dem Fall, wenn es gar keinen Staat gibt ? Wenn wir
in einem sogenannten Interregnum leben ? Niemand hat letztend-
lich dann in letzter Konsequenz die Verantwortung zu tragen und
dieser Umstand scheint einer Menge Leute bekannt zu sein, die nach aussen hin eine heile Rechtsstaatlichkeit vorgaukeln. Aber
genau die Kenntnis über diesen Umstand macht eben auch viele,
für ehrliche und korrekte Menschen, nicht verständliche
Vorgänge möglich. Aber wie gesagt, es sind zwar eine ganze
Menge, bei weitem aber nicht alle, die auf diesem Gebiet tätig
sind. Nur diese sehen sich letztendlich genauso den Repressa-
lien ausgesetzt und können dies nicht ohne Weiteres nach aussen
hin bekunden, ohne dabei selbst unter die Räder zu kommen. So
ist das eben in der sogenannten Demokratie, die sich stets aus
einer Zweiklassen-Gesellschaft zusammensetzt. Die einen haben
(und nehmen sich, wenn es erforderlich ist, auch auf kriminelle
Art) die Rechte und den anderen werden die Pflichten (nicht et-
wa überlassen) zudicktiert. Stimmt die in der Berliner Zeitung gemachte Aussage, dass von politischer Seite Einfluß genommen
wurde, um auf einen Polizeipräsidenten einzuwirken, so haben
sie den besten Beweis für den allgegenwärtigen Sumpf. In einem
der obigen Kommentare wurde bereits darauf verwiesen, dass der
Sachsensumpf allgegenwärtig ist, schenkt man den im Internet
vorhandenen angeblichen Ausführungen eines ehemaligen Richters
am Landgericht Stuttgart Glauben. Ergänzend möchte ich noch hin-
zufügen, dass jüngst eine Meldung über die Internetnachrichten
verbreitet wurde, dass in NRW ein pedophiler Gerechtigkeits-
Ankläger b e f ö r d e r t wurde, n a c h d e m er bereits
vom Dienst suspendiert war. Im Falle eines Herrn Zumwinkels wird
eine couragierte Staatsanwältin von den eigenen Kollegen gemoppt
und in der Leuna Affäre wurde ein couragierter Staatsanwalt ein-
fach des Falles enthoben und versetzt (später sogar aus unge-
klärter Ursache zu Tode gekommen). Aber dieses Spinnennetz mit
seinem ganzen, ihm eigens anhaftenden Dreck und menschenverach-
tender Charakterlosigkeit, ist nicht nur über dieses Land ge-
flochten. Es besteht international. Genau wie die einzelnen Ma-
fiosi-Gruppierungen längst international agieren. Es bedient
sich auch derselben Methoden, nämlich Erpressung und Mord, um
an ihre Ziele zu gelangen. Was hier ab und zu nach aussen ge-
langt durch mutige Journalisten(Herr Roth gehört auch dazu) ist
nur ein winziger Bruchteil dessen, was hinter den Kulissen in
großem Stiele geschieht. Die letzten Bankenpleiten und Geldver-
schiebungen über den großen Teich, sind keine Zufallsprodukte,
wie einem seitens der inzwischen längst gleichgeschalteten Presse glaubhaft gemacht werden soll. Zufälle als solche gibt es überhaupt nicht(das ist längst durch die Quanten-Physik, auch Quanten-Mechanik genannt, bewiesen, wird aber bewusst in allen Bereichen unter korruptem Einfluß unter dem Teppich gehalten).
So ist es auch möglich, dass in dieser Situation tatsächlich
hierzulande Leute in Regierungsämter kommen, die keinerlei
Hemmungen hatten, Groß-Geldbeträge in Umschlägen durch ihre
Hände gehen zu lassen. Ist das vielleicht eine der neuen Vo-
raussetzungen um politische Karriere zu machen ? Die Frage da-
nach seitens eines niederländischen Journalisten wurde jeden-
falls anlässlich der ersten Pressekonferenz nach der Regierungs-
Neubildung nicht beantwortet. Hier drängt sich mir förmlich die
Frage auf, nur peinlich oder passt sie einfach nicht in das Welt-
bild einer ehemaligen FDJ-Aktivistin. Ich jedenfalls kann
mich noch an eine Zeit erinnern , als es in diesem Land einen
Innenminister gab, der zurücktreten musste, weil ihm ein tüchti-
ger Mann des Rechts einen Meineid nachgewiesen hatte. Offensicht-
lich haben sich seither die Fronten stark verschoben und die mo-
ralischen Prinzipien sehr verwässert. Dass Leute mit einem sol-
chen Hintergrund sich ganz besonders für eine bessere Überwachung
und Gesetzesverschärfungen wegen der Terrorbekämpfung einsetzen
muss schliesslich jedem einleuchten, haben sie doch die besten
sittlichen und moralischen Voraussetzungen dafür. Schliesslich,
so glaube ich mich wenigstens erinnern zu können, soll es in der
Vergangenheit auch schon diesen Terrorismus gegeben haben, der
in einem Brand endete und schliesslich zu einem "Ermächtigungs-
gesetz" geführt hat, was sich in den darauffolgen Jahren als
recht praktisch erwiesen haben soll, um unliebsame Menschen kur-
zerhand auf brutalste Weise"einfach aus dem Verkehr" zu ziehen.
Wie praktisch sich da auch die Ereignisse von 9/11 beim großen
demokratischen Bruder und Weltpolizisten erwiesen haben. Alles
gleich einige Nummern grösser als damals, damit es auch richtig
zur Wirkung gelangt, denn immerhin musste der zuvor schon oft
genug angekündigte "Patriot-Act" her und dieser wurde dann ja
auch (und für alle Welt sichtbar) von einem so fürsorglichen
Präsidenten unterzeichnet. Liest man allerdings über den Inhalt
desselben, so muss man sich fragen, wem die Fürsorge nun galt
und gilt. Über das Ermächtigungsgesetz zu diskutieren braucht man in diesem Falle nicht zu verbieten. Das verbietet sich näm-
lich von selbst. Wer aber politisch so etwas auch noch unter-
stützt und sogar fördert, stellt sich ausserhalb jeglicher menschlicher Normen, die sich auch dadurch nicht aufheben, dass man den Deckmantel der Demokratie darüber legt. Wobei wir wieder
bei der politisch-staatlichen Situation in diesem Lande (nicht
Staat) angekommen wären. Schwerlich zu verdauen, trotzdem aber
real existierend. Wie dieser Zustand beseitigt wird ? Einfach
durch die Europäische Union als Staatenbund mit einheitlicher
Gesetzgebung, da gibt es dann nämlich keine BRD, kein Frankreich
kein Italien oder Spanien usw. mehr, nur noch die " Vereinigten
Staaten von Europa" ? Weshalb über den "Lissaboner Vertrag"
nicht in einer Volksabstimmung wie anderswo entschieden werden
durfte ? Dreimal dürfen Sie raten, aber ich bin sicher, sie ha-
ben es schon beim ersten Mal getroffen. Nun Herr Dettweiler,wie
Sie sehen sind die Dinge wesentlich weiter gespannt und es ge-
schieht nur was gewisse Cliquen zulassen und für nützlich hal-
ten. Erpreßbare Individuen sind die besten Werkzeuge !!
 
 
Vorherige Einträge
PEER STEINBRÜCK ZEIGT SEIN WAHRES GESICHT - DORT WO ER VORTRÄGE HÄLT.
Es könnte eigentlich ein Märchen aus einem Land sein, in dem demokratische Transparenz und ethisches Verantwortungsgefühl eigentlich ein Fremdwort ist.
Artur B. war in Rostock einst eine einflussreiche Unterweltgröße. Und er hatte anscheinend mächtige Verbündete. Das ist Teil I der Geschichte:
Oleg Deripaska ist auch in Europa ein mächtiger Oligarch. Doch wie kam er zu seinem Reichtum?
In einem der umstrittensten Hotels von Montenegro treffen sich derzeit europäische Top-Kriminalisten von Interpol. Auch die Führungselite des BKA ist anwesend. Und alle schmeicheln Montenegros Ministerpräsidenten. Ich schaue von außen zu.
Irgendwie klebt der bekanntlich nicht vorhandene Sachsensumpf, also die korruptiven und kriminellen Netzwerke in Sachsen, an einem hängen.
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Die georgische Mafia und ihre "Diebe im Gesetz" die in Europa, u.a. in Deutschland leben,wollen nicht nur eine georgische Subgesellschaft in Europa aufbauen, sondern mit dem kriminell erwirtschafteten Kapital die Regierung in Georgien stürzen
ZUSAMMENHÄNGE AUFZEIGEN DIE NICHT INS VORGEFASSTE DENKMUSTER PASSEN IST SEINE SACHE NICHT. BERNHARD HONNIGFORT SCHREIBT NUN, WIE ZU ERWARTEN, EBENFALLS ÜBER DEN STRAFPROZESS GEGEN DIE BEIDEN KOLLEGEN GINZEL UND DATT.
Ich hatte wirklich nicht vor, mich noch einmal mit dem unsäglichen Sachsensumpf zu beschäftigen. Doch ein Prozess in Dresden, gegen die Kollegen Arndt Ginzel und Thomas Datt, wegen übler Nachrede, macht es leider notwendig.
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