Tagung "Schattenmacht" in München
Am 19. und 20. Juni veranstaltet die Katholische Akademie in Bayern eine Tagung über Organisierte Kriminalität als Bedrohung von Gesellschaft und Rechtsstaat. Denn, so heißt es in der Einladung zur Tagung: "Die wachsende Macht der Mafia-Organisationenn ist nicht nur eine Herausforderung an die innere Sicherheit in unserem Land. Sie wirft ihren Schatten ebenso auf unsere Gesellschaftsordnung insgesamt, wenn sie aus ökonomischem Kalkül nach poliltischem Einfluss strebt und sich rechtsfreie Räume für ihre Interessen zu schaffen versucht." Das passt irgenwie auch zu Berlusconi. An der Tagung nehmen unter anderem Dr. Christoph Strötz, Münchner Generalstaatsanwalt, wie Petra Reski und ich teil. In der Anlage ist die Einladung als pdf-Datei herunterzuladen und Gäste sind willkommen. Sie müssten sich nur rechtzeitig anmelden. Und langsam wird klar, dass der Opel-Deal mit den russischen Investoren platzen wird. Ein Mann im Hintergrund, der besonders eng mit den MAGNA-Verantwortlichen verbunden ist, Oleg Deripaska, wird in der britischen Presse inzwischen Debt-Laden genannt, weil er in erheblichen finanziellen Schwierigkeiten steckt. Vor wenigen Tagen musste er, auf Befehl von Ministerpräsident Wladimir Putin, mit Putin nach Pikalevo fahren. Dort hatten die Arbeiter aus Verzweiflung, weil ihnen keine Löhne in Deripaskas Unternehmen bezahlt wurden, die Strassen blockiert. Putin griff Deripaska persönlich an, warf ihm Unfähigkeit vor und forderte ihn auf, innerhalb weniger Stunden den Arbeitern die ausstehenden Löhne zu zahlen. Das alles gilt als deutliches Zeichen dafür, dass der Stern Deripaska erlischt. Wenn dann noch herauskommt, dass er wegen Geldwäsche in den USA und in London im Visier der Ermittler steht, dürfte es eng um ihn werden. Seine Akte beim FSB könnte ja zudem den Strafverfolgungsbehörden zur Verfügung gestellt werden. Und das alles zusammen wird dazu führen, dass der OPEL-Deal platzen wird. Erst recht dann wenn herauskommt, welche Rolle German Gref, der Chef der SBER-Bank, Anfang der neunziger Jahren in St. Petersburg spielte.
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Opel: Unruhe und Dementis
Statt Zweifel oder Fragen wurde gegen den Konkurrenten Fiat gewettert. Es ginge um die Reputation, Opel habe einen Namen zu verlieren, das sei Geschäftsschädigung. Hoher Blutdruck und Adrenalin, Wut gingen genau in die Richtung, wo die Medien, Politik und händereibende Investoren sie hinhaben wollten. Mehr Zeugen bedarf es nicht um zu erwachen, lieber Kollege Franz. WP