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Russische Organisierte Kriminalität

— abgelegt unter:

Gazprom und die italienische Mafia/Gazprom and the Italian Mafia
Gibt es Verbindungen zwischen italienischer Cosa Nostra und dem russischen Energiekonzern Gasprom. Der Bericht von Bloomberg blieb bislang weitgehend unbeachtet.
Es war ein großer Sieg für die Staatsanwaltschaft - der Prozess gegen Angehörige der Ismailovskaja-Mafia. Verurteilt wurden sie insbesondere auf Grund der Aussagen eines Kronzeugen. Sein Name ist Hajdarov.
Der hat sich nun mit dem verbrüdert, den er als wichtigsten Mann der Ismailovskaja beschuldigte - Michael Chernoy. Verurteilt wurden in Stuttgart fünf Angeklagte wegen Geldwäsche. ( 5 Kls 201 Js 68101/06). In dem Gerichtsurteil ist unter anderem zu lesen: "Die mittlerweile international operierende Gruppierung leitet ihren Namen aus dem nordöstlichen Stadtteil Moskau, Ismajlovo, ab. Dort hatte sie sich bereits vor dem Umbruch des sowjetischen Systems als eine vornehmlich als Räuber agierende Bande gegründet, deren Mitgliedschaft streng an einen Wohnsitz in dem benannten Stadtgebiet gebunden war. Unter der Führung von Anton Malevski wurde die Gruppierung in den 90iger Jahren überwiegend im Bereich der Privatisierung der Bergbauindustrie von dem russischen Geschäftsmann und Industriemagnaten Michael Chernoy als sogenannte "Schutzgruppe" eingesetzt...
In Russland lohnt es auf jeden Fall kriminell gewesen zu sein. Die Biografie von Leonid Bilounov ist dafür ein Beispiel.
In einem bemerkenswerten ARTE-Beitrag vom Dienstag zur sog. Russenmafia wurde unter anderem Leonid Bilounov vorgestellt. Er prahlte damit einst ein großer Gangster gewesen zu sein, heute jedoch über allem Kriminellen zu stehen, ein reicher selbstverliebter Russe eben. Und er prahlte damit, für westliche Unternehmen jetzt von Paris aus als Berater für Geschäfte in Russland zur Verfügung zu stehen. Er hat leider Recht. Auch einige deutsche Konzerne suchen den Rat dieses Ex-Gangsters.
Wer sind eigentlich die neuen Finanziers von Facebook? In den Medien konnte man wenig darüber erfahren.
Facebook bekommt, wie aus den Medien zu erfahren, eine gewaltige Kapitalspritze. Da ich auch bei Facebook bin war ich über die neuen Finanziers entsetzt. Dabei ging es nicht nur um die skandalträchtige US-Finanziers von Goldmann & Sachs, die in Griechenland ein soziales und wirtschaftliches Desaster hinterlassen haben. Sondern um einen der Investoren aus Russland - Alisher Usmanov.
Ein Glücksfall ist für die Angestellten von Karstadt, dass sie einen seriösen Investor gefunden haben. Ganz anders wäre es gekommen, wenn der russische Investor aus St. Petersburg zum Zuge gekommen wäre
Wenige Tage vor der Entscheidung, welcher Investor den Zuschlag für die Übernahme von Karstadt erhält, meldete sich ein russischer Investor aus St. Petersburg. Bis heute hat niemand hinterfragt wer das eigentlich ist und wer hinter ihm steht.
Das Gasprom-Imperium versucht seine Herrschaft in Europa auszubauen - mit dubiosen Methoden
Erpressung kennen wir von kriminellen Strukturen seit langem. Und Gasprom scheint dieses Instrument gerne zu benutzen. Natürlich hören wir darüber kein Wort vom Genossen Gerhard Schröder.
Es ist doch gut zu wissen, in wessen Dunstkreis sich die Opel-Investoren oder zum Beispiel Gerhard Schröder tummeln.
Das ist eine Auswahl derjenigen Männer vom KGB/FSB, die durch Wladimir Putin an die Macht im Kreml gehievt wurden. Die Liste wurde in der Moscow-Times veröffentlicht. Insgesamt dürften über siebzig Prozent der gesamten wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Elite der russischen Föderation direkte oder indirekte Verbindungen zum KGB gehabt haben, bzw. heute zum FSB haben. Unter Putin wurde übrigens der FSB noch einflussreicher als es der KGB zu Sowjetzeiten war. 

Geld stinkt nicht - insbesondere wenn es aus Russland kommt
Durch das System Frontex versucht die europäische Gemeinschaft Menschen aus Afrika, die nach Europa kommen um der existentiellen Not zu entkommen, abzuwehren. Tausende sind inzwischen bei der Flucht erstickt, ertrunken oder verhungert, krepierten elendig, weil sie hier nicht willkommen sind. Ganz anders sieht es natürlich aus wenn es um das große Kapital geht, aus welchen Quellen auch immer es generiert wurde.
UNODC in Wien
Die Abteilung zur Bekämpfung von Drogen und Kriminalität der Vereinten Nationen veröffentlicht zahlreiche Publikationen über Organisierte Kriminliltät weltweit. Eine wichtige Suchmaschine
Die Ismailovskaja ist zweifellos eine gefährliche kriminelle Organisation. Doch wie geht der Rechtsstaat damit um?
In seiner Antrittsvorlesung in der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Uni Köln beschäftigt sich Prof. Dr. Ulrich Sommer am 19. Mai 2011 mit dem Urteil der 5. Großen Strafkammer in Suttgart gegen fünf Angeklagte, denen vorgeworfen wurde, sie hätten Geld für die Ismailovskaja in Baden-Württemberg gewaschen. Das Urteil basierte auf einem Kronzeugen, der bei internationalen Polizeibehörden eher als Lügner bekannt ist und deshalb als wenig vertrauenswürdig gilt. Ich fand das Urteil von Anfang an rechtsstaatlich äußerst fragwürdig, gerade wegen des dubiosen Kronzeugen. Aber es gibt noch einen anderen Aspekt. Mit dem beschäftigt sich der Strafverteidiger Prof. Ulrich Sommer in seiner Antrittsvorlesung. Hier ein Ausschnitt:
Endlich eine zwar kritische aber sachkundige Buchbesprechung
Aureliana Sorrento hat in der Zeitschrift "Das Parlament" mein Buch "Mafialand Deutschland" besprochen. Auch wenn ich ihre Kritik nicht teile, ist es auf jeden Fall eine wichtige Auseinandersetzung darüber, ob und inwieweit ich die Mafia in Italien mit der in Deutschland vergleichen darf. Da hätte ich weit übertrieben, meint Aureliana Sorrento. "Blühende Landschaften des Verbrechens Jürgen Roths faktenreiches Buch über die Mafia in Deutschland schießt übers Ziel hinaus Jürgen Roth ist ein investigativer Journalist. Mehr noch: Er ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten investigativen Journalisten Deutschlands. Sozusagen eine Koryphäe des Genres. Gerade deswegen kommt man beim Lesen seines Buches "Mafialand Deutschland" nicht umhin, sich zu fragen, was denn nun in den Autor gefahren ist. "Mafialand Deutschland" liest sich ungefähr so, als hätte ein Recherche-Professor an einer Journalistenschule das Informationsmaterial aus lebenslangen Forschungen zum Themenkomplex Mafia in ein Konvolut gepackt und dieses den Studenten auf den Tisch geknallt. Mit dem Aufforderung: "Da habt ihr das ganze Info-Material. Mal sehen, was ihr daraus macht!" Alles weitere findet sich auf dem angefügten Link.
Wikileaks veröffentlichte aufschlussreiche Informationen zur Verbindung von Mafia und dem Kreml, insbesondere Putin
In Deutschland spricht man, aus wirtschaftspolitischen Gründen, nicht gerne über die engen Beziehungen von kriminellen Strukturen und dem Kreml. Oder liegen auch hier ähnlliche Protokolle vor, wie sie von der US-Botschaft in Moskau stammen? Vielleicht diente Ex-Bundeskanzler Schröder als kluger Ratgeber der natürlich eine besondere Einschätzung der Situation in Russland hat.
Wie lebt eigentlich der Gasprom-Chef Alexei Miller?
Russische Journalisten ist es gelungen den Ort zu finden, der von hohen Mauern geschützt ist. Das Anwesen des Gasprom-Chefs Alexei Miller, sozusagen der Vorgesetzte von Altbundeskanzler Gerhard Schröder. Wenn Alexei Miller nach Deutschland kommt glaubt man einen biederen Unternehmer zu erkennen. Alles nur Fassade.
Am 28. Oktober meldeten Hamburger Medien, dass es auf einer Luxus-Yacht nach einem heftigen Saufgelage zu einer Messerstecherei gekommen sei. Genannt wird das Opfer, ein Alexander D., der in der Vergangenheit große Geschäfte in Russland gemacht habe.
Doch wer ist dieser Alexander D. in Wirklichkeit. Dazu gibt es brisante polizeiliche und nachrichtendienstliche Informationen. Und sie rücken Alexander D. in ein ganz anderes Licht.
Warum soll eine in Deutschland ansässige Nichtregierungsorganisation mundtot gemacht werden?
Die Nichtregierungsorganisation Eurasian Transition Group (ETG), mit Sitz in Bonn, genießt in Europa einen exzellenten Ruf. Sie analysiert die politische und wirtschaftliche Situation in den zentralasiatischen Staaten – auch im Hinblick auf Menschenrechtsverletzungen. Und deshalb beschäftigte sich die ETG zwangsläufig auch mit Kasachstan und mit Rakhat Alijew als einen politischen Repräsentanten dieses Systems.
Das Netzwerk der georgischen Mafia
Vor kurzem meldeten die internationalen Medien, dass es den Ermittlungsbehörden, unter anderem in Deutschland, gelungen sei, eine kriminelle Organisation zu zerschlagen. Fälschlicherweise war, wie bei DPA, von Russenmafia die Rede. Und verschwiegen wurden die Namen der wichtigsten Personen dieser kriminellen Organisation.
Bisher galt die Unterorganisation der UN, die in Wien ansässige UNODC als wichtiges Instrument des Kampfes gegen Organisierte Kriminalität und den internationalen Drogenhandel. Das wird sich jetzt ändern.
Der Grund? Seit kurzem gibt es einen neuen Direktor der UNODC. Der bisherige Direktor, Antonio Maria Costa, war den Mächtigen zu keck. Hatte er doch unter anderem behauptet, dass internationale Banken im 1. Halbjahr 2008 Drogengeld in Höhe von 352 Milliarden US-Dollar gewaschen haben. (The Guardian, 13. Dezember 2009) Damit war klar, dass sein Vertrag nicht mehr verlängert werden wird. Jetzt ist ein neuer Direktor ernannt worden. Ein Mann ohne Erfahrungen im Kampf gegen das organisierte Verbrechen, ein Mann von Vladimir Putin.
Was verbindet die mit Panzern beladene und von Piraten entführte MS Faina mit Hamburg?
Wer hätte gedacht, dass zwischen Piraten vor der heißen somalischen Küste, internationalen Waffenhändlern, der Russenmafia und der kühl-noblen Hansestadt Hamburg ungewöhnliche Beziehungen bestehen könnten. Und warum wurden alle entsprechenden polizeilichen Ermittlungen, um diese Beziehungen aufzudecken, bis heute massiv abgeblockt? Auszug aus dem Buch "Gangsterwirtschaft":
Es gibt neue Hinweise darauf wer hinter dem Giftmord an Litvinenko steht und woher das Plutonium stammt
British police are investigating allegations that the Russian Federal Security Service (FSB) received a container of radioactive polonium less than three months before a dose of the same substance killed former KGB officer Alexander Litvinenko in London in 2006. London's "Sunday Times" newspaper reports that documents acquired from an unnamed source by Litvinenko's widow, Marina, appear to show the FSB obtained polonium from a Russian nuclear power station in 2006. If real, the evidence would be the strongest to date that Russian special forces were behind the murder of Litvinenko, a former intelligence agent turned staunch Kremlin critic who died four years ago.
Cyperwar von Deutschland aus gegen russische Oppositionelle
Ein im Großraum Nürnberg lebender Russe aus St. Petersburg ist eine hochkarätige Kapazität auf dem Bereich der Netzwerktechnik. In Zeiten des kalten Krieges arbeitete er für den russischen KGB und führte verschiedene technische Angriffe auf kommerzielle Netzwerke des damaligen westlichen Klassenfeindes durch. Heute sind russische Oppositionelle die Feinde.