Ukraine
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- Die umstrittene Geschichte des Rinat Achmetov/ Organized Crime
- In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 19. April 2009 ist ein mutiger Artikel von Konrad Schuler über einen ukrainischen Potentaten veröffentlicht worden. Es geht um Rinat Achmetov, den Mann, der eine eher undurchsichtige Vergangenheit hat und heute einer der wichtigsten Männer in der Ukraine ist. Und er wird derjenige sein, der die kommende Fussball-Europameisterschaft entscheidend mitbestimmen wird. Dazu - aber nicht nur deshalb - hat er ein supermodernes neues Fussballstadion in Donezk errichten lassen. Wie schrieb Konrad Schuler über ihn: "Manche sagen, Rinat Achmetow, den sie hier kurz und vertraulich "Rinat" nennen, der nach den Gangsterkriegen der neunziger Jahre hochgeschossene Besitzer des Konzerns SCM, könne aus den Wachtrupps seiner Kombinate, den Boxclubs und Sicherheitsfirmen seines Netzes über Nacht 5000 Bewaffnete mobilisieren." Deshalb gilt es noch einige Verdachtsindizien über diesen Oligarchen nachzureichen, die in der anhängenden Datei selbst für Eingeweihte durchaus neue Erkenntnisse liefern könnten.
- Dioxin-Vergiftung des ukrainischen Präsidentschaftskandidaten Viktor Juschtschenko - eine gelungene Desinformation.
- Es ist eine Geschichte voller Widersprüche, Ungereimtheiten und unterschiedlichen Wahrheiten. Kaum ein Ereignis hat die Weltöffentlichkeit und auch die bundesdeutschen Medien so bewegt wie der vermeintliche Mordanschlag durch das Gift Dioxin auf den ukrainischen Präsidentschaftskandidaten Viktor Juschtschenko im Winter 2004. Dabei war es eine grandiose Täuschung. Mitten im Wahlkampf um die ukrainische Präsidentschaft und während der sogenannten orangenen Revolution im Winter 2004 wucherten in den internationalen Medien, nachdem bekannt wurde, dass im Blut des Präsidentschaftskandidaten Juschtschenko eine hohe Konzentration Dioxin festgestellt wurde, die Theorien über die Verantwortlichkeit des Giftanschlags. Damals erklärte der Sprecher des Weißen Hauses Scott McClellan, nach einer Reuters Meldung vom 13. Dezember 2004, „es sei eine schreckliche Nachricht, das Viktor Juschtschenko vergiftet wurde. Und ich weiß, dass die ukrainische Regierung den Vorfall aufklären wird“. Alle westlichen auch deutschen Medien berichteten über die Vergiftung durch Dioxin. „Juschtschenko doch vergiftet“, titelt die Neue Züricher Zeitung. „Regierung plante einen Mord“ schrieb der Wiener Kurier am 17. Dezember 2004: „Einige Tage nach der offiziellen Vergiftungsdiagnose machte der ukrainische Oppositionsführer Viktor Juschtschenko gestern erstmal die Regierung für die Tat verantwortlich." Ist er tatsächlich durch Dioxin vergiftet worden. Bis heute ist das nicht geklärt. Tatsache ist, dass der heutige ukrainische Präsident Juschtschenko dieser "Vergiftung" europäische Solidarität (US-Berater und die US-Regierung hatten ihn favorisiert) und seinen Wahlsieg verdankte. Und das die ukrainischen Bürgerinnen und Bürger, die so viel Hoffnung in die orangene Revolution setzten, betrogen wurden. Dabei spielte Österreich in der Propagandaschlacht, gerade im Hinblick auf die Hintergründe der Dioxin-Vergiftung, eine zentrale Rolle, die, wie alles was mit der Dioxin-Vergiftung zusammenhängt, bis heute nicht geklärt ist. Daher die als Anlage beigefügte Analyse der Hintergründe der Dioxin-Vergiftung, die Rolle der Beteiligten und die Rolle der Desinformation, an der sich alle mehr oder weniger freiwillig beteiligten. Das Ergebnis: Das Märchen von der orangenen Revolution und die perfekte Desinformation der ukrainischen Bevölkerung wie der westlichen Medien und Politiker. Hier ist meine Chronologie der Vermutungen, Widersprüche und Verdächtigungen. Sie ist nicht vollständig und erhebt keinen Anspruch auf eine endgültige Klärung. Aber es scheint wichtig auf die vielen Widersprüche aufmerksam zu machen, so wie ich sie sehe.
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