Wirtschaftskriminalität
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- Männerfreundschaften und das Milieu
- In den letzten Ausgaben des Weser-Kurier hat die Journalistin Christiane Kröger eine aufsehenerregende Artikelserie über die Hells Angels und deren Verbindungen zu bestimmten Staatsanwälten, Wirtschaftsunternehmen und eben zu Schröder-Freund Götz von Fromberg geschrieben. Über Götz von Fromberg war im letzten Stern hingegen nur Gutes zu lesen.
- BEITRAG EINES RICHTERS ZUR KLASSE(N) JUSTIZ
- Der sächsische SPD-Abgeordnete Karl Nolle soll von Teilen der sächsischen Justiz, sicher nicht ohne höhere Weihen, politisch und insbesondere wirtschaftlich ruiniert werden. Da genügt ein absurder Vorwurf des Betrugs, sowie ein williger Helfer in den Medien - und schon wird einer der seltenen couragierten Kritiker des sächsischen Feudalsystems in die Ecke eines Kriminellen gestellt. Ach, das wollten wir nicht, tut uns leid - wird man grinsend sagen und zur Tagesordnung übergehen. Und wieder einmal ist das Ziel erreicht - politische Flurbereinigung. Da hat man in den letzten Monaten ja bereits viel erreicht. Nun gibt es aber noch etwas zu berichten, was mit Sachsen im Prinzip nichts zu tun hat (oder vielleicht doch?), sondern mit Teilen der höchsten deutschen Richterschaft, unter anderem den (völlig unabhängigen) Richtern des XI. Zivilsenats beim Bundesgerichtshofs, bekannt in der Vergangenheit für die bankenfreundlichen und entsprechend verbraucherfeindlichen Urteile. Was würde geschehen, wenn ich sagen würde, "bei desem Senat handelt es sich um den verlängerten Arm der Reichen und Mächtigen, der allzu oft die Interessen der Regierenden zielfördernd in seine Erwägungen einstellt und dabei nicht davor zurückschreckt, Grundrechte zu mißachten?" Gleich wäre wieder ein Verfahren wegen übler Nachrede oder Staatsverleumdung fällig. Das Grundrecht auf Meinungsfreiheit hat halt seine Grenzen im Sachsenland.
- München, Liechtenstein und der Oligarch Igor Makarov
- Was haben luxuriöse Immobilien in München mit russischen Oligarchen zu tun? Viel, wird gemunkelt. Daher die folgende Geschichte: Jeder kennt bekanntlich den russischen Energiekonzern Gazprom und viele auch Putin-Freund Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder. Über sein aufregendes Verhältnis zu Gazprom wie zu Wladimir Putin ist bereits alles gesagt. Doch wer kennt den Mann, der im russischen Gasgeschäft auch keine unbedeutende Figur ist – Igor Witaliewitsch Makarow, einer der bekanntesten russischen Oligarchen? Er ist Besitzer des 1992 gegründeten Unternehmens Itera International Energy LLC und darf sich zum inneren Zirkel von Wladimir Putins Truppen zählen, die den Vorteil genießt, vor belastenden juristischen Problemen geschützt zu sein.
- UNO WIRFT BANKEN VOR DROGENGELDER GEWASCHEN ZU HABEN, UM ZU ÜBERLEBEN
- Skrupellos - wie nicht anders zu erwarten - haben Banken in Jahr 2008 und 2009 aufgrund der Liquiditätsschwierigkeiten Drogengeld gewaschen. Nach Angaben der UNODC, dem UN-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung in Wien, mindestens 352 Milliarden US-Dollar!
- UNODC in Wien
- Die Abteilung zur Bekämpfung von Drogen und Kriminalität der Vereinten Nationen veröffentlicht zahlreiche Publikationen über Organisierte Kriminliltät weltweit. Eine wichtige Suchmaschine
- Wie lebt eigentlich der Gasprom-Chef Alexei Miller?
- Russische Journalisten ist es gelungen den Ort zu finden, der von hohen Mauern geschützt ist. Das Anwesen des Gasprom-Chefs Alexei Miller, sozusagen der Vorgesetzte von Altbundeskanzler Gerhard Schröder. Wenn Alexei Miller nach Deutschland kommt glaubt man einen biederen Unternehmer zu erkennen. Alles nur Fassade.
- Bulgarien - Organisierte Kriminalität und ein EU Beitrittsland
- Der bekannte bulgarische Journalist Dimitir Kenarov veröffentlichte in der neuesten Ausgabe des amerikanischen Magazins „The Nation“ vom 29. April 2009 einen grandiosen Artikel über die Hintergründe der Ermordung des bulgarischen Buchautors Georgi Stoev. Ich hatte Georgi Stoev im Winter 2007 in Sofia in einer Kneipe getroffen, und er hat mir viel über die Situation in Bulgarien berichtet, über die Mafia, die Korruption und die Verstrickung höchster politischer Entscheidungsträger in kriminelle Machenschaften. Denn er gehörte in den neunziger Jahre selbst zu den "Kraftsportlern", wusste also viel. Zum Abschluss unseres Gesprächs gab er mir zwei seiner Bücher mit. Am 7.April 2008 wurde er mitten in Sofia von einem Killerkommando erschossen. Wenige Monate später ist in Bulgarien mein Buch „Die neuen Dämonen“ erschienen. Es war bisher nur in bulgarischer Sprache erhältlich. Da mich in der Vergangenheit viele fragten, ob es keine deutsche Fassung gibt, will ich hier das Buch veröffentlichen. Es löste in Bulgarien eine heftige und teilweise wütende Diskussion aus. Der bekannte bulgarische Publizist Milen Radev schrieb in einem Beitrag für das Internetportal Mediapool: „Ihr Beitrag besteht darin, dass Sike in schriftlicher Form wiedergegeben haben was der Bulgare hinter vorgehaltener Hand redet, was halblaut erzählt wird und was die Menschen vermeiden es am Telefon auszusprechen. Die Wahrheit über die postkommunistische Realität, die Jedem in diesem Land bewusst ist. Sie ist nun zwischen zwei Buchdeckeln gefangen und kann schwer vernichtet werden.“
- Warum soll eine in Deutschland ansässige Nichtregierungsorganisation mundtot gemacht werden?
- Die Nichtregierungsorganisation Eurasian Transition Group (ETG), mit Sitz in Bonn, genießt in Europa einen exzellenten Ruf. Sie analysiert die politische und wirtschaftliche Situation in den zentralasiatischen Staaten – auch im Hinblick auf Menschenrechtsverletzungen. Und deshalb beschäftigte sich die ETG zwangsläufig auch mit Kasachstan und mit Rakhat Alijew als einen politischen Repräsentanten dieses Systems.
- Wirtschaftskriminalität, Organisierte Kriminalität und Korruption werden endlich – wenn auch weit überwiegend von Außenseitern – als zusammengehörende Formen der kriminellen Ökonomie diskutiert.
- Die Referenten, die sich seit Jahren mit wirtschaftskriminellen Bereicherungsmethoden kritisch befassen, wollen und können nachweisen, dass die kriminelle Ökonomie ein bedeutender Krisenfaktor ist. Daher droht jede nach vorn weisende Reform, ja sogar die gewerkschaftliche, basisdemokratische und wissen-schaftskritische Verteidigung der sozialstaatlichen Demokratie, zu scheitern, wenn sie diesen bedeutenden Krisenfaktor wie bisher unterschätzt oder ganz ignoriert. Selbstverständlich werden auf der Konferenz nicht nur die herrschenden Lehren kritisiert, sondern auch Alternativen diskutiert. 29. Mai 2010 um 10.30. Ende 18 Uhr. 10.30 Begrüßung: Prof. Dr. Erich Schöndorf (Stellvertretender BCC-Vorsitzender) 10.45 – 11.15 Prof. Dr. Hans See (BCC-Vorsitzender - Wirtschaftskriminologe) Kritik der „reinen“ Lehren und Ansätze zu einer Erklärung der kriminellen Ökonomie 11.15 – 11.45 Dr. Wolfgang Hetzer: (Leiter des "Intelligence: Strategic Assessment & Analysis" im Europäischen Amt für Betrugsbekämpfung - OLAF - in Brüssel.) Organisierte Kriminalität als Wirtschaftsform und Krisenfaktor 11.45 bis 12.45 Diskussion (Leitung: BCC-Vorstandsmitglied Wolfgang Patzner) 12.45 bis 13.30 Mittagspause (mit einem im Preis enthaltenen Imbiss – auch für Vegetarier) 13.30 bis 14.00: Jürgen Roth (Journalist und Buchautor) Gangsterwirtschaft als lokaler und internationaler Krisenfaktor 14.00 bis 14.30 Diskussion (Leitung: BCC-Vorstandsmitglied Verena Herzberger – BIG-Redakteurin) 14.30 bis 15.00 Dr. Stephan Hessler (Volkswirt, Stellvertretender BCC-Vorsitzender) Saubere Krisentheorien und schmutzige Wirtschaftspraxis 15.00 bis 15.30 Diskussion (Leitung: Verena Herzberger) 15.30 bis 16 00 Kaffeepause (Kabarettistischer Beitrag: Erich Schöndorf) 16.00 bis 17.30 Podiumsdiskussion mit allen Referenten der Konferenz zur Frage: Mehr Freiheit für das Kapital oder mehr demokratische Kontrolle? Moderation: Prof. Reiner Diederich 17.30 bis 18.00 Diskussion und Verabschiedung einer Erklärung Die Konferenz ist öffentlich. Sie wird unterstützt von der Friedens- und Zukunftswerkstatt und Attac Frankfurt am Main. Beginn am 29. Mai 2010 um 10.30. Ende 18 Uhr. Ort: Saalbau Bockenheim, 60486 Frankfurt a. M., Schwälmer Str. 28 /Kurfürstenplatz. Anfahrt: Der Saalbau ist ca. 10 Minuten zu Fuß vom Westbahnhof (S-Bahn Nr. 3,4,5,6) oder vom U-Bahn-Station Leipziger Straße (Nr. 6 u. 7) entfernt. Autofahrer sollten wissen: Es gibt nur wenige Parkplätze. Zeit für Suche einplanen. Am besten gleich an der Bockenheimer Warte (auf dem Parkplatz am Depot – Bockenheimer Warte) parken. Zum Saalbau ca. 15 Minuten zu Fuß. Voranmeldung bis 25. Mai (wegen Mittagessenbestellung) sehr erwünscht: Möglich per E-Mail seehans@t-online.de, per Post: An BCC Postfach 1575 63465 Maintal oder per Telefon: 06181-491119. Kostenbeitrag (Mittagsimbiss sowie Kaffee u. Tee sind inbegriffen) 18 Euro. Für BCC-Mitglieder, Studierende und Ermäßigungsberechtigte 10 Euro. Vorauszahlung bei Sparkassse Hanau, BLZ 506 500 23, Konto Nr. 531 400 83. Die Teilnahme ist auch ohne Voranmeldung und Vorauszahlung möglich. Zahlung an der Tageskasse. Weitere Infos über Referenten und Themen siehe
- Warum liest man nichts über die Hintergründe der Investoren die OPEL retten wollen? Teil I
- Viel wird derzeit über den Konzern MAGNA geredet. Er sei bereit, OPEL zu retten. Doch wer verbirgt sich hinter MAGNA und welche Rolle spielen die russischen Investoren? Da führen viele Wege zu dem österreichischen Multimillionär Frank Stronach, auch Mini-Berlusconi genannt, und dem russischen Oligarchen Oleg Deripaska, der bekanntlich auch nicht unumstritten ist. Nun könnte man meinen, deren Hintergründe wären bekannt oder würden zumindest hinterfragt werden. Denkste! Daher werde ich hier, peu á peu, einige neue Informationen liefern, weil ansonsten das Desaster absehbar ist - insbesondere für die bereits massiv lädierte transparente Unternehmenskultur in Deutschland. Denn die Beschäftigten von OPEL und die Steuerzahler werden die Zeche zahlen müssen.
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